Diesmal für FSA-Rebellen: USA bauen dritte illegale Militärbasis in Syrien

Diesmal für FSA-Rebellen: USA bauen dritte illegale Militärbasis in Syrien
Rebellen von Maghawir al-Thawra gemeinsam mit US-Spezialeinheiten Bildquelle: Maghawir al Thawra
Die US-geführte Anti-IS-Koalition wird eine Militärbasis für die FSA-Rebellengruppe Maghawir al-Thawra in der nordöstlichen Stadt al-Schaddadi in Syrien. Das berichtete das Nachrichtenportal Al Masdar unter Berufung auf einen politischen Berater der FSA.

Laut dem FSA-Berater Abu Yakub dient die Garrison dazu, die strategisch wichtige Stadt Deir Zor einzunehmen, die auch die syrische Armee einnehmen möchte. In einem Teil der Stadt Deir Zor ist die syrische Armee von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ eingeschlossen.

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Rund 150 voll ausgerüstete Kämpfer der „Vetted Opposition Forces“, wie das Pentagon die FSA-Rebellen nennt, werden in der neuen Basis in Nordostsyrien stationiert. Damit wird die Gruppe in den US-geführten Schirm bewaffneter Formationen Demokratische Kräfte Syriens integriert. Die Demokratischen Kräfte Syriens operieren vom nördlich gelegenen Kurden-Kanton Kobane aus.

Das Gebiet al-Schaddadi wird ebenfalls von der PKK-nahen Kurden-Miliz YPG kontrolliert, die unter der Schirmorganisation Demokratische Kräfte Syriens mit den USA kooperiert.

RT-Deutsch sprach mit dem Politikwissenschaftler Nicholas Heras, der für das einflussreiche US-Zentrum für Neue Amerikanische Sicherheit (CNAS) und die Jamestown Foundation tätig ist.

Al-Schaddadi gilt als ölreiche Region, wie Al Masdar informiert. Sollte sich der Bau der Militärbasis bestätigen, dann wäre es die dritte größere Militärbasis der USA auf syrischem Boden, berichtet das libanesisch-syrische Nachrichtenportal, das der syrischen Regierung nahesteht. Andere Analysten gehen von weit mehr Basen aus, die Washington in Syrien illegal errichten ließ.

In einem ähnlichen Kontext behauptete ein Mediensprecher der FSA Said Seif, dass die USA die neue Militärbasis bauen, weil sie mit den Kampfergebnissen gegen den IS der kurdischen YPG-Miliz unzufrieden sind.

Seit langem kämpfen diverse FSA-Milizen, die eigentlich Teil des „Vetted Syrian Opposition“-Programms sind, für die USA unter dem Deckmantel der Demokratischen Kräfte Syriens. Sie werden von den USA ausgebildet und mit Waffen ausgerüstet.

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