US-Koalition schießt erneut bewaffnete syrische Drohne unweit von US-Militärbasis in Südsyrien ab

US-Koalition schießt erneut bewaffnete syrische Drohne unweit von US-Militärbasis in Südsyrien ab
Symbolbild
Die US-Koalition hat eine bewaffnete syrische Drohne aus iranischer Produktion abgeschossen. Das berichtet der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf US-Beamte. Auch die US-Koalition hat den Abschuss offiziell bestätigt.

Das ist das zweite Mal in wenigen Wochen, dass die Koalition eine Drohne im syrischen Luftraum abschossen. Die Drohne war bewaffnet, berichtet CNN. Sie soll von regierungsnahen Truppen benutzt worden sein. Erste Berichte gehen vom Drohnen-Typ Shahed 129 aus, der von einem F-15 US-Kampfjet in Südsyrien abgeschossen wurde. Angeblich befand sich die Drohne in Feuerreichweite.

Mittlerweile hat auch die US-Koalition den Abschuss offiziell bestätigt:

Der Sicherheitsexperte von CNN Ryan Browne behauptete in einem Tweet im Micro-Bloggingdienst Twitter, die Drohne stellte eine Gefahr für US-Truppen in Syrien dar. Diese sind in der südsyrischen Region von al-Tanf stationiert.

Sie operieren gemeinsam mit britischen Spezialeinheiten und FSA-Einheiten gegen die syrische Armee, verbündete pro-iranische Schiiten-Milizen und den „Islamischen Staat“.

Am Sonntag hatte die US-geführte Koalition bereits einen Kampfjet der syrischen Armee abgeschossen. Der Pilot gilt noch immer als vermisst. Das Pentagon sagt, das Flugzeug sei in eine konfliktberuhigte Zone eingedrungen und habe US-gestützte Kräfte bombardiert.

Der US-Beamte, der namentlich nicht genannt wurde, sagte laut einem Bericht der Washington Post, dass die Schahed 129-Drohne in einer Region abgeschossen wurde, wo bereits Anfang des Monats eine ähnliche iranische Drohne abgefangen wurde.  Die Drohne aus iranischer Produktion hat eine ähnliche Drohne wie das US-Modell Predator. Der US-Beamte betonte, die Streitkräfte der USA würden sich lediglich "selbstverteidigen".

Insgesamt bombardierten US-Kampfflugzeuge pro-iranische Schiiten-Milizen drei Mal in Süd-Syrien. Bei den Angriffen beruft sich das US-Militär auf eine Genehmigung zur Verwendung militärischer Gewalt vom 11. September 2001.

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