Syrien: USA greifen erneut regierungstreue Truppen an

Syrien: USA greifen erneut regierungstreue Truppen an
Den Angriff auf regierungstreue Truppen in Syrien rechtfertigt US-Verteidigungsminister James Mattis als Akt der Selbstverteidigung. Dabei ist bereits die Anwesenheit der US-Truppen in Syrien ein Verstoß gegen das Völkerrecht.
In der Region Al-Tanf in Syrien hat es innerhalb von drei Wochen den zweiten Angriff der USA auf regierungstreue Truppen gegeben. US-Verteidigungsminister James Mattis sprach in diesem Zusammenhang von „Selbstverteidigung“. Die US-Truppen sind ohne Genehmigung von Damaskus im Land und halten sich dort unter Verletzung des Völkerrechts auf.

Der US Verteidigungsminister sprach zudem von einer „Deconflict-Zone“ – einer konfliktberuhigten Zone. Diese wurde eigenmächtig von den USA ausgerufen. Das Pentagon meint bestimmen zu können, wer sich in dieser Zone aufhalten darf. Ein klarer Bruch des Völkerrechts und der Souveränität Syriens. Von „Selbstverteidigung“ kann daher keine Rede sein.

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