Jemen: Immer mehr Mädchen werden in die Ehe „verkauft“

Jemen: Immer mehr Mädchen werden in die Ehe „verkauft“
Koranunterricht für Mädchen an einer Schule in Jemens Hauptstadt Sanaa. Die durch den Krieg ausgelöste soziale Katastrophe führt dazu, dass immer mehr Mädchen in eine Ehe "verkauft" werden.
Im Jemen werden immer mehr Mädchen in eine Ehe verkauft. Laut UNICEF werden 72 Prozent aller Frauen in dem arabischen Land vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet, 44 Prozent sogar vor ihrem 15. Lebensjahr. Die prekäre Lage im kriegsgebeutelten Jemen hat diese Situation noch weiter verschärft.

Die Yemen Womens Union versucht, den betroffenen Mädchen zu helfen. Doch selbst Mütter sind meist machtlos. Zudem ist die Armut im Land dermaßen groß, dass Mädchen von ihren Familien verkauft werden, nur um sie nicht mehr mit durchbringen zu müssen.

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