Todenhöfer zur Mossul-Berichterstattung des Mainstreams: “Form von Fankurven-Journalismus”

Todenhöfer zur Mossul-Berichterstattung des Mainstreams: “Form von Fankurven-Journalismus”
Ausführliches und ungekürztes Interview mit Jürgen Todenhöfer zur westlichen Berichterstattung angesichts der aktuellen Lage in Mossul und der zukünftigen Entwicklung im Irak. Todenhöfer war erst kürzlich gemeinsam mit seinem Sohn im vom IS zurückeroberten Teil Mossuls.

Der Journalist und Autor kritisiert gegenüber RT die seiner Einschätzung nach teilweise sehr tendenziöse Berichterstattung deutscher Medien zu Nahost, insbesondere zu Syrien und Irak nach dem Motto: US-Bomben gut, russische Bomben böse. Ebenso hinterfragt er die Verhältnismäßigkeit der Strategie mit „Panzern auf Fuchsjagd“ zu gehen, und verweist dabei auf die massiven Bombardierungen in Mossul und Aleppo.

Todenhöfer berichtet zudem über seine Gespräche mit hochrangigen US-Militärs, die ihm gegenüber freimütig eingestanden, dass sie über keine Art der Strategie für den Mittleren Osten verfügen und alles Ad-hoc-Entscheidungen seien.

Eine detaillierte Einschätzung von Jürgen Todenhöfer zur Lage in Mossul findet sich hier:

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