Syrisches Kampfflugzeug stürzt in der Türkei ab - Pilot kann sich retten

Syrisches Kampfflugzeug stürzt in der Türkei ab - Pilot kann sich retten
Bidlquelle: Twitter-Aktivisten
Ein syrisches Kampfflugzeug ist im türkischen Grenzgebiet der Provinz Hatay abgestürzt. Das hat der türkische Premierminister am späten Samstag mitgeteilt.

Zuvor am Tag behauptete die syrische Rebellengruppe Ahrar al-Scham, eine salafistische Organisation, dass sie einen Kampfjet der syrischen Armee vom Typ MiG-21 in der Grenzprovinz Idlib abgeschossen hat.

Der Pressesprecher von Ahrar al-Scham Ahmet Karaali sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Miliz mit 23 Millimeter-Luftabwehrmunition den Kampfjet abgeschossen hätte.

Syrische Regierungsquellen bestätigten, dass der Kontakt zum einstrahligen Kampfflugzeuges über Idlib verloren wurde, das von Rebellen gehalten wird. Schuld am Absturz seien technische Schwierigkeiten gewesen.

„Das Militärflugzeug, das  in Hatay abstürzte, war ein syrisches“, sagte der türkische Premierminister Yildirim.

Inzwischen berichtet die türkische Tageszeitung Sabah unter Berufung auf den Gouverneur von Hatay, dass der Kampfjet unweit der syrischen Grenze auswendig gemacht werden konnte. Der Pilot des Flugzeugs konnte sich rechtzeitig aus seinem Cockpit retten, heißt es.

Die Nachricht traf ein, während in Syrien ein Waffenstillstand zwischen Regierung und Rebellen seit dem 30. Dezember größtenteils eingehalten wird. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete im Dezember eine Resolution, die den Waffenstillstand unterstützt.

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