London lässt die Spezialeinheiten los: "Die Jagd auf britische Islamisten ist eröffnet"

London lässt die Spezialeinheiten los: "Die Jagd auf britische Islamisten ist eröffnet"
Großbritannien lässt seine Spezialeinheit SAS britische Bürger jagen, die sich dem „Islamischen Staat“ in Syrien und dem Irak angeschlossen haben. Dies ist Teil einer neuen Tötungsstrategie. Das bestätigten hochrangige britische Verteidigungsquellen.

RT bat das Verteidigungsministerium (MoD) in London am Montag um eine Stellungnahme. Dieses reagierte mit der ausweichenden Aussage, es gebe „keine Kommentare über Aktivitäten von Spezialeinheiten“.

„Eine Kill-Liste wurde mit dem Namen von hunderten von sehr schlechten Menschen erstellt“, mit diesen Worten zitiert „The Times“ einen anonymen britischen Verteidigungsvertreter. „Viele von denen kommen aus dem Vereinigten Königreich. Die Jagd auf britische Islamisten ist eröffnet.“

Der britische Auslandsgeheimdienst SIS hat angeblich eine Liste von rund 200 Dschihadisten erstellt, die größtenteils im Irak auf Seiten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kämpfen. Das berichtet die britische Tageszeitung „The Times“. Angesichts zahlreicher Hinweise über die Präsenz britischer Sonderkommandos auch in Syrien, liegt der Schluss nahe, dass der SAS auch in diesem Bürgerkriegsland mögliche Rückkehrer gezielt liquidieren könnte.

Die Sicherheitsquelle, die namentlich nicht genannt werden wollte, sagte:

„Das ist eine multinationale Operation von Spezialeinheiten. Die SAS haben aber auch ihren eigenen Teil des Plans. Sie werden sich den britischen Staatsangehörigen widmen. Das sind Tötungs- oder Gefangenschaftsoperationen. Sie haben bereits begonnen.“

Während die Angaben zu der Islamisten-Zahl grob geschätzt sei, gab die Quelle an, dass die Mehrheit der britischen Staatsbürger im Irak operiere.

„Das ist die Herausforderung, vor der wir stehen. Es gibt eine Menge an internationale Zusammenarbeit, weil das als ein globales Problem angesehen wird“, fügte die Quelle hinzu.

Die britischen Streitkräfte überprüfen derzeit potenzielle Teilnehmer an einem neuen Trainingsprogramm für die

Der militärische Eingriff steht auch im krassen Kontrast zu jüngsten Berichten, wonach sich britische Spezialeinheiten zunehmend rechtlichen Forderungen beugen müssten.

„Wir können nicht einfach Dinge tun, wie wir es früher getan haben“, sagte eine SAS-Quelle, die vergangene Woche vom Sunday Express zitiert wurde. „Die US-Amerikaner sind zurückhaltender geworden, was es früher nicht gab. Wir lagen immer im Rahmen, aber wir wussten, wie wir unsere Dinge gut durchbringen konnten.“

Die berüchtigten "Capture or kill"-Befehle des US-Militärs laufen normalerweise darauf hinaus, dass die gesuchte Person ohne Gerichtsurteil getötet wird. Diese Praxis der "gezielten außergerichtlichen Hinrichtungen" kritisieren Menschenrechtsorganisationen und die UNO seit langem. Häufig wurden sie in der Vergangenheit mit bewaffneten Drohnen ausgeführt.