Witali Tschurkin: "Kappt die finanzielle und logistische Hilfe für die Terroristen!"

Russland drängt auf Absonderung der Terroristen von der „moderaten“ Opposition in Syrien
Russland drängt auf Absonderung der Terroristen von der „moderaten“ Opposition in Syrien
Russland fordert im UN-Sicherheitsrat, die Terroristen von der „moderaten“ Opposition in Syrien abzusondern. Witali Tschurkin, drängt darauf, dass alle in Syrien agierenden Staaten die Kontakte zu den Terroristen kappen und ihre Unterschrift unter das Abkommen für die Waffenruhe setzen.

„Wir sind der Meinung, dass es unter diesen Umständen für die Mitgliedsstaaten, die einen Einfluss auf die bewaffneten Oppositionsgruppen in und außerhalb des östlichen Aleppo haben, äußerst wichtig ist, ihre Anstrengungen für die baldige Absonderung der von dem UN-Sicherheitsrat bestimmten Terroristen von allen ‚moderaten‘ Oppositionskräften zu intensivieren.

Wir sind auch der Meinung, dass alle Parteien den Zugang zu finanzieller und materieller Unterstützung für einzelne Personen, Gruppen und Vereinigungen kappen sollen, die mit den von dem UN-Sicherheitsrat bestimmten Terrorgruppierungen assoziiert werden“, sagte Witali Tschurkin.

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Dem russischen Diplomaten zufolge sollen alle Parteien die Zusammenarbeit mit den Terroristen einstellen, sich von ihnen distanzieren und den Waffenstillstand vereinbaren. Moskau habe den entsprechenden Resolutionsentwurf vorbereitet und hoffe sehr, dass der UN-Sicherheitsrat ihn akzeptieren werde.

Witali Tschurkin wies darauf hin, dass Russland seine Luftoperation in Syrien vor dem Beginn einer achtstündigen humanitären Pause am 20. Oktober einseitig eingestellt hatte. In der Zwischenzeit sollen die Staaten, die Kontakte zu der „moderaten“ Opposition pflegen, deren Anführer für die richtige Entscheidung gewinnen.

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„Sie sollen entweder die Stadt verlassen oder sich von der Al-Nusra-Front trennen und ihre Unterschrift unter dem Waffenruhe-Abkommen stellen. Auf jeden Fall muss man etwas mit der Al-Nusra-Front tun. Zuerst sind die ‚moderaten‘ Gruppen von der Al-Nusra-Front zu trennen. Dann hat sie die Stadt zu verlassen. Sonst wird sie mit gewissen unangenehmen Folgen rechnen müssen“, warnte der russische Diplomat.

Am Dienstag hatte der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Sergei Schoigu, mitgeteilt, dass die Luftoperation über Aleppo vorübergehend aufgehört hatte. Die syrische Armee werde sich bis zum Beginn der humanitären Pause, die für den 20. Oktober geplant ist, auf eine Distanz zurückziehen, die den Kämpfern die Möglichkeit geben soll, den östlichen Teil der Stadt durch zwei Korridore zu verlassen.

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