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Straße von Hormus: Iranische Militärboote verfolgen US-Zerstörer - Pentagon empört

Straße von Hormus: Iranische Militärboote verfolgen US-Zerstörer - Pentagon empört
Die USA haben „diese Art unsicherer und unprofessioneller Aktivitäten" kritisiert und den Iran "vor weiterer Eskalation und Fehlkalkulation" gewarnt. Teheran antwortete trocken: „Wenn irgendein fremdes Schiff unsere Gewässer betritt, warnen wir es. Und wenn es nach einer Invasion aussieht, gehen wir auf Konfrontationskurs.“

Zehn Prozent aller Begegnungen zwischen US- und iranischen Militärs sowie Sicherheitskräften in der Region in den Jahren 2015 und 2016 waren ähnlich unsicher, führte der Sprecher des US-amerikanischen Zentralkommandos der Marine (NAVCENT), Bill Urban, an.

The boats failed to respond to radio comms. #iran

Ein von RT (@rt) gepostetes Video am

„Dass sich der Iran auf diese Nähe einem US-Schiff genähert hat, das im Einklang mit dem Völkerrecht agierte, während es in internationalen Gewässern fuhr, und das Ignorieren mehrfacher Warnungen haben eine gefährliche, beunruhigende Situation geschaffen. Dies hätte zu weiteren Eskalationen, darunter zusätzlichen Verteidigungsmaßnahmen durch Nitze, führen können“, heißt es im Statement des Seefahrtszentrums NAVCENT.

„Wir erwarten, dass alle seefahrenden Nationen in einer professionellen Art und Weise sowie in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht handeln“, sagte der Sprecher des US-amerikanischen Zentralkommandos der Marine (NAVCENT), Bill Urban und betonte:

„Die US-Marine bleibt wachsam und ist darauf vorbereitet, auf alle Interaktionen zu reagieren“.

Den Zwischenfall kommentierend, sagte der iranische Verteidigungsminister Hussein Dehghan, das Militär patrouilliere in der Gegend, um iranische Hoheitsgewässer zu schützen:

„Wenn irgendein fremdes Schiff unsere Gewässer betritt, warnen wir es. Und wenn es nach einer Invasion aussieht, gehen wir auf Konfrontationskurs.“

Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Seeweg, durch den rund ein Fünftel der weltweiten Ölversorgungsströme laufen. Er gehört auch zu jenen Orten der Welt, an denen die US-Militärpräsenz Spannungen mit regionalen Akteuren provoziert. Ähnliche Beschwerden über angeblich unprofessionelles Verhalten äußert das Pentagon auch immer wieder über chinesische Kräfte im Südchinesischen Meer oder die russische Marine im Schwarzen Meer oder in der Nordsee.

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