Vom Spiegel als "letzte Hoffnung für Aleppo" gefeierte Islamisten beschießen zivile Wohngebiete

Vom Spiegel als "letzte Hoffnung für Aleppo" gefeierte Islamisten beschießen zivile Wohngebiete
In Aleppo haben islamistische Terroristen, jüngst vom Spiegel zur „letzten Hoffnung“ der Stadt gekürt, laut russischen Angaben massiv zivile Wohngebiete beschossen.

Der Nachrichtenagentur Sputnik zufolge gab das russische Außenministerium bekannt, dass die Terrororganisationen „Islamischer Staat“ und die „Eroberungsfront der Levante“, die Nachfolgerorganisation des Al-Qaida-Ablegers „Al-Nusra-Front“, bewohnte Gebiete in der syrischen Provinz Aleppo beschossen haben:

„Innerhalb der letzten 24 Stunden haben Terroristen in der Provinz Aleppo das bewohnte Gebiet Ansar, die Artillerieschule, den Flughafen al-Nayrab und das Leramon-Viertel der Stadt Aleppo mit improvisierten Mörsern und Artillerie beschossen. Die Terroristen haben ebenfalls Kabun, Hutayta, al-Dscharasch, Harasta, Zamalka, Dschaubar, Duma, Hausch al-Farah und Mazraat Kawkab beschossen.“

Aleppo ist zurzeit stark zwischen Regierungstruppen und zumeist dschihadistisch geprägten Rebellengruppen umkämpft. Erst vor kurzem erklärten radikale Islamisten, sie hätten den Belagerungsring der syrischen Armee durchbrochen. Die syrische Regierung dementierte diese Berichte.

Schätzungsweise befinden sich noch 250.000 Zivilisten in den von diversen Rebellen- und Terroristengruppen kontrollierten östlichen Stadtvierteln. Russische Vorschläge, humanitäre Korridore zu errichten, um den Zivilisten die Flucht aus diesen Gebieten zu ermöglichen, stießen im Westen auf wenig Resonanz.

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