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Kadyrow ruft Ankara auf, in der Türkei untergetauchte Terroristen auszuliefern

Kadyrow ruft Ankara auf, in der Türkei untergetauchte Terroristen auszuliefern
Das tschetschenische Staatsoberhaupt, Ramsan Kadyrow, hat Ankara aufgerufen, die Terroristen an Russland auszuliefern, die sich in der Türkei verbergen.

„Wenn die türkischen Behörden Angaben zu den Terroristen brauchen, nenne ich sie erneut. Bitte aufschreiben! Tarchan Gasiew, Achmad Umarow (der ältere Bruder von Doku Umarow), Achmad Pataew, Schirwani Bassajew (Bruder von Schamil Bassajew), Machran Saidow, Riswan und Usama Jakubow, Aslanbek Wadalow, Mowssaw Tschataew, Chadi Alaskhanow, Rustam Naurbaew und ihr geistiger Beistand, Mowladi Udugow. Sie fühlen sich wohl auf dem türkischen Boden“, schrieb Kadyrow in seinem Instagram-Profil.

Der Politiker hätte Ankara bereits von der Bedrohung durch die genannten Tschetschenen gewarnt, als Antwort seien „bloße Versprechen“ gefolgt, sie auszuliefern.

Kadyrow zufolge hat das tschetschenische Volk „zum Preis von Tausenden Opfern“ den Terrorismus „ausgemerzt“. Aber das Problem sei nicht von der Tagesordnung gestrichen, solange sich im Ausland gefährliche Verbrecher aufhalten, die aus Tschetschenien geflohen sind.

„Indem westliche, georgische und weitere Geheimdienste versucht haben, Russland 'die Suppe zu versalzen', haben sie Tschataew gefördert und, wenn er an den Ereignissen in Istanbul mitschuldig ist, müssen sie dafür Verantwortung übernehmen und nicht mit dem Finger auf Tschetschenien zeigen“, fügte Kadyrow hinzu.

Den tragischen Bombenanschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen, bei dem 44 Menschen starben und 239 verletzt wurden, organisierte mutmaßlich ein russischer Staatsbürger tschetschenischer Herkunft, Ahmet Tschataew.

Er schloss sich im zweiten Tschetschenienkrieg zwischen 1999 und 2000 seinen "Glaubensbrüdern" im Nordkaukasus an. Später war er russischen Medien zufolge der Stellvertreter von Doku Umarow in Westeuropa. Umarow war der Anführer des im Nordkaukasus aktiven, al-Qaida-nahen „Kaukasischen Emirats“.

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