USA lehnen Ausweitung der Liste von Terrororganisationen in Syrien ab

USA lehnen Ausweitung der Liste von Terrororganisationen in Syrien ab
Sollten nach dem Vorschlag Russlands die extremistischen syrischen Gruppierungen „Dschaisch al-Islam“ und „Ahrar asch-Scham“ auf die UN-Liste der Terrororganisationen gesetzt werden, kann sich das negativ auf die Einhaltung des Waffenstillstandes in Syrien auswirken, verlautete aus dem US-Außenministerium. Deshalb lehnen die USA die Ausweitung der UN-Terrorliste ab.

Die Vereinigten Staaten zeigen sich wenig begeistert über den russischen Vorstoß die estremistischen syrischen Gruppierungen „Dschaisch al-Islam“ und „Ahrar asch-Scham“ künftig als terroristisch einzustufen, da dies Auswirkungen auf den Waffenstillstand in dem Kriegsland haben kann.

„Solche Handlungen können schädliche Folgen für den Waffenstillstand haben, mit wir gerade versuchen die Situation vor Ort zu deeskalieren“, erklärte die US-Außenamtssprecherin, Elizabeth Trudeau.

Weiter bemerkte Trudeau, dass die USA „mit solchen Auswertungen (dieser Organisationen) nicht einverstanden sind“ und fügte hinzu: „Wir sprechen diese Oppositionsgruppierungen weiterhin an um sicherzustellen, dass sie den Waffenstillstand einhalten und weiterhin die Bedingungen für einen politischen Übergang schaffen“.

Sie betonte, dass die USA „unablässig die Information überprüfen, diese Gruppierungen auswerten”, aber in diesem Stadium hielten die Letzteren den Waffenstillstand ein.  

„Wir setzen den Dialog mit ihnen fort. Sollte sich unser Standpunkt ändern, revidieren wir unsere Bewertung. Wir studieren diese Frage ständig“, erklärte Trudeau weiter.

Der UN-Sicherheitsrat blockierte die Initiative von Moskau, die auf dem Territorium Syriens aktiven extremistischen Gruppierungen „Dschaisch al-Islam“ und „Ahrar asch-Scham“ auf die Liste der Terrorgruppierungen aufzunehmen. Den entsprechenden Vorschlag lehnten die USA, Großbritannien, Frankreich und die Ukraine ab. Für die Billigung des Vorschlags Russlands war ein Konsens von allen 15 UN-Sicherheitsratsmitgliedern erforderlich.