Russische Armee ermöglicht Journalisten Zugang zu befreitem Palmyra

Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Das russische Militär hat Journalisten aus elf Ländern Zugang zur jüngst aus der Gewalt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ befreiten antiken Stadt Palmyra gewährt. Auch zahlreiche westliche Journalisten nahmen das Angebot wahr – außer US-amerikanischen, wie die russische Regierung in Moskau bemerkte.

Eine Gruppe aus 27 Journalisten oder Fernsehreportern aus Deutschland, Italien, Belgien, China, Serbien und anderen Staaten wurde am Dienstag über die russische Militärbasis Khmenmim in der Provinz Latakia nach Palmyra gebracht.

Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Quelle: Russisches Verteidigungsministerium

Transporthubschrauber des Militärs, welche von Kampfhubschraubern des Typs Mil Mi-35 eskortiert wurden, brachten die Journalisten sicher nach Palmyra. Die Stadt liegt auf halbem Weg zwischen Damaskus und der IS-Hochburg Rakka.

Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Quelle: Russisches Verteidigungsministerium

An der Palmyra-Besichtigung nahmen Journalisten aus den USA nicht teil, informierte der Pressesprecher des russischen Außenministeriums, Igor Konaschenkow. Vier US-Medien hätten noch am Vorabend der Reise ihre Akkreditierung abgesagt, „als ob sie einer Anordnung Folge leisteten“, gab er zu bedenken.

Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Quelle: Russisches Verteidigungsministerium

Palmyra wurde im Mai 2015 vom IS eingenommen, bis die syrische Armee mithilfe russischer Luftunterstützung die Stadt vor wenigen Wochen wieder befreien konnte.

Quelle: Russisches Verteidigungsministerium
Quelle: Russisches Verteidigungsministerium

Ein Journalisten-Team von RT wie andere russische Medien waren bereits zuvor in Palmyra zugegen. Sie hatten die Chance, einen exklusiven Blick in die historische Stadt zu erhalten, die infolge der schweren Kämpfe mit dem IS zahlreiche Zerstörungen erlitten hatte.

Der militärische Erfolg stieß auf verhaltene Reaktionen aufseiten von Offiziellen aus den USA und einigen mit diesen verbündeten Ländern. Aus Moskau hieß es, diese würden versuchen, die Bedeutung dieses Sieges herunterzuspielen.