Syrien: „Islamischer Staat“ soll 175 Arbeiter einer Zementfabrik hingerichtet haben

Syrien: „Islamischer Staat“ soll 175 Arbeiter einer Zementfabrik hingerichtet haben
Kämpfer des „Islamischen Staates“ sollen 175 Arbeiter einer Zementfabrik in der Nähe von Damaskus massakriert haben. Dies berichten übereinstimmend die Nachrichtenagenturen Reuters und Sputnik.  

Allerdings gelten die Berichte als noch nicht unabhängig verifiziert.

Symbolbild - Einsatz einer Chlorinbombe durch den IS in al-Alam, Irak.

Laut Angaben von Sputnik, soll es 75 Arbeitern in der Zementfabrik gelungen sein zu fliehen, 175 sollen jedoch in die Hand des IS gefallen und umgehend hingerichtet worden sein.

Bereits am Dienstag hatte die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf das syrische Industrieministerium berichtet, dass seit einem Angriff auf die Badiyah-Zemenfabrik in Dmeir, zirka 50 Kilometer von der Hauptstadt Damaskus entefernt, über 300 Zivilisten als vermisst gelten:

„Das Unternehmen hat das Ministerium informiert, dass über 300 Mitarbeiter und Angestellte durch den Islamischen Staat entführt wurden.“

Ein Anwohner aus Dmeir sagte gegenüber syrischen Journalisten:

„Seit dem Angriff durch den ‚Islamischen Staat“ am Montagmittag, haben wir keinen Kontakt mehr zu unseren Familienmitgliedern die in der Fabrik gearbeitet haben. Wir haben keine Ahnung, ob sie noch leben, oder noch irgendwelche Informationen, wo sie sich gerade aufhalten.“