Verstörendes Bildmaterial: Russischer Kampfpilot umzingelt von syrischen FSA-Milizen

Verstörendes Bildmaterial: Russischer Kampfpilot umzingelt von syrischen FSA-Milizen
Ein kürzlich veröffentlichtes Video soll einen der abgeschossenen russischen Kampfpiloten zeigen, der keine Lebenszeichen mehr von sich gibt. Um ihn herum stehen Kämpfer der turkmenischen Alwiya al-Asha-Miliz, die ihn auf Arabisch „Tayyar Russi“, als „russischen Piloten“ beschreiben. Sein Gesicht ist blutverschmiert. Auf dem Video ist zu hören, wie die Milizionäre sagen, sie fänden es schade, dass sie ihn nicht sofort verbrannt hätten. Die FSA-Miliz hat ihren Hauptsitz in der Türkei.

Die in der Region ansässigen Turkmenen, welche laut dem Nahost-Analysten Charles Lister zur FSA-Miliz Alwiya al-Ashar gehören, haben den russischen Kampfpiloten in der Nähe der Ortschaft Atira gefunden. Atira liegt nur 3,5 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. 

Die Miliz Alwiya al-Ashar veröffentlichte indes Videomaterial vom russischen Piloten, der offenbar getötet wurde:

Alwiya al-Ashar, die "zehnte Brigade", soll laut dem Syrien-Experten Charles Lister bedeutsame logistische Beziehungen zum FSA-Hauptquartier in der Türkei haben, welches unter anderem von den USA unterstützt wird. 

Turkmenen gehören zu den Turkvölkern, die nicht zu verwechseln mit den Turkmenen der zentralasiatischen Republik Turkmenistan, eine bedeutende Minderheit in Syrien und Irak bilden. Die Turkmenen teilen enge kulturelle Verbindungen mit den Türken Anatoliens. In Syrien gehören die Turkmenen mehrheitlich der sunnitischen Konfession an.

Eigenen Angaben zufolge leben in Syrien rund 3,5 Millionen Turkmenen.

Einem UN-Bericht nach starben seit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges mittlerweile 250.000 Menschen.

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