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Hochrangiger Beamter des Weißen Hauses reiste zu Geheimgesprächen nach Syrien

Hochrangiger Beamter des Weißen Hauses reiste zu Geheimgesprächen nach Syrien
Ein Bild vom syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist an der Tür einer Metzgerei während einer Sperrung zu sehen, um die Ausbreitung des Coronavirus in Damaskus zu verhindern.
Ein hochrangiger US-Beamter soll Anfang des Jahres zu geheimen Gesprächen nach Syrien gereist sein, um über die Freilassung von zwei vermissten US-Bürgern zu verhandeln. Damaskus verweigert Zusammenarbeit mit Washington solange US-Besatzungstruppen nicht aus Syrien abgezogen sind.

Kash Patel, ein stellvertretender Assistent von US-Präsident Donald Trump und oberster Beamter der Terrorismusbekämpfung im Weißen Haus, soll Anfang des Jahres zu geheimen Gesprächen nach Syrien gereist sein, um über die Freilassung von zwei seit Jahren in Syrien vermissten US-Bürgern zu verhandeln. Das berichtete das Wall Street Journal am Sonntag. Bei den Gesprächen soll es sich um die Freilassung von mindestens zwei US-Amerikanern gehandelt haben, die US-amerikanischen Berichten zufolge von Syriens Präsident Baschar al-Assad festgehalten worden sind. Mit wem Patel zusammentraf, blieb jedoch unbekannt.

Syriens Präsident Baschar al-Assad während eines Interviews mit Russland 24 in Damaskus, 5. März 2020.

In der vergangenen Woche haben sich zudem der Sicherheitschef des Libanon, Abbas Ibrahim, und der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Robert O'Brien, im Weißen Haus getroffen, um über die in Syrien festgehaltenen Amerikaner zu sprechen, hieß es im Wall Street Journal.

Die Gespräche mit Syrien hatten bislang jedoch keine Aussicht auf Erfolg. Die syrische Zeitung al-Watan berichtete, dass die US-Beamten von der syrischen Position überrascht gewesen seien, die auf dem Prinzip beruht habe, dass es weder Diskussionen noch eine Zusammenarbeit mit Washington geben würde, solange die US-Besatzungstruppen nicht aus Nordsyrien abgezogen seien. Laut der Zeitung versuchten die US-Beamten, Damaskus' Zusammenarbeit mit Washington über den vermissten "US-Journalisten" Austin Tice zu gewinnen, der 2012 in der Nähe der syrischen Hauptstadt verschwand. 

Die syrische Zeitung ließ verlauten, dass Tice kein Journalist sei, sondern ein Agent, der mit dem US-amerikanischen Geheimdienst in Verbindung gestanden haben soll. Er soll 2012 in die syrischen Gebiete geschleust und viele Gebiete besucht haben, die zu diesem Zeitpunkt der Kontrolle der syrischen Armee entgingen. Tice soll die Region Ostghuta besucht haben, um Dschihadisten für den Kampf gegen syrische Streitkräfte zu rekrutieren.

Die letzten offiziellen Gespräche zwischen dem Weißen Haus und syrischen Regierungsvertretern in Damaskus fanden im Jahr 2010 statt. Die USA brachen 2012 die diplomatischen Beziehungen zu Syrien ab und führen seither einen hybriden Krieg gegen das Land.

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