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USA schicken Schützenpanzer nach Syrien und stocken Luftpatrouillen auf

USA schicken Schützenpanzer nach Syrien und stocken Luftpatrouillen auf
USA schickten Schützenpanzer nach Syrien und stocken Luftpatrouillen auf. Auf dem Archivbild: US-Soldaten und US-Militärfahrzeuge in der Nähe des Erdölvorkommens Al-Omar in Deir ez-Zor, 23. März 2019
Das US-Militär hat Schützenpanzer nach Syrien geschickt, um die Sicherheit der Koalitionstruppen zu gewährleisten. Darüber hinaus stocken die USA ihre Luftpatrouillen im Nahost-Land auf. Die Maßnahme erfolgt nach einer Kollision zwischen russischen und US-Militärwagen.

Das Pentagon hat mehrere Schützenpanzer, Radarsysteme und zusätzliche Soldaten in die Arabische Republik Syrien geschickt, um nach einem Streit mit den russischen Truppen im vergangenen Monat die Präsenz des US-Militärs im Nahoststaat aufzustocken. Am Freitag kündigte das Zentralkommando der Vereinigten Staaten (CENTCOM) außerdem eine Aufstockung von Luftpatrouillen im Osten des Landes an. Captain Bill Urban sagte im entsprechenden Statement:

Die USA haben eine Sentinel-Radaranlage in Betrieb genommen, die Häufigkeit von Patrouillen durch US-Kampfflugzeuge über US-Streitkräften aufgestockt und Bradley-Kampffahrzeuge in Stellung gebracht, um die US-Streitkräfte in der Sicherheitszone Ostsyrien (ESSA) zu stärken.

Der CENTCOM-Sprecher teilte ferner mit, dass die Maßnahme die Sicherheit der Koalitionstruppen in der Region gewährleisten solle. Somit zeige das US-Militär seine Entschlossenheit, die Koalitionskräfte im Osten Syriens zu verteidigen und eine störungsfreie Fortsetzung ihres Kampfes gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" zu gewährleisten.

Laut Berichten handele es sich dabei um ein halbes Dutzend Schützenpanzer des Typs "M2A2 Bradley" und rund 100 Soldaten. Bislang blieb aber ungewiss, in welcher Region Syriens sie eingesetzt werden sollten. Zwar wurde Russland in Urbans Statement nicht erwähnt, ein weiterer US-Beamter, der anonym bleiben wollte, sagte dem Fernsehsender CNN jedoch, dass die jüngste Truppenverstärkung ein klares Signal an Russland sei, damit das Land den bilateralen Mechanismus zur Konfliktvorbeugung befolge und "unprofessionelle, unsichere und provokative" Handlungen im Nordosten Syriens vermeide.

Einige Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf einem Pressebriefing erklärt, dass das US-Kontingent mit Ausnahme der "Erdöl schützenden Kräfte" jetzt außerhalb Syriens sei.

Verkehrsstreit zwischen russischen und US-Militärs in Syrien – gegenseitige Vorwürfe (Archivbild)

Die Maßnahme erfolgte knapp einen Monat nach einem Zusammenstoß zwischen russischen und US-amerikanischen Militärfahrzeugen in Syrien. Damals waren laut Medienberichten mindestens vier US-Soldaten verletzt worden. Der Zwischenfall wurde zum Thema eines Telefonats zwischen Waleri Gerassimow, dem Chef des Generalstabes der Streitkräfte der Russischen Föderation, und dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, Mark Milley.

Die US-Streitkräfte befinden sich gegen den Willen der Regierung in Damaskus in Syrien. Sie operieren in den Provinzen Deir ez-Zor, al-Hasaka und ar-Raqqa, wo es große Erdöl- und Gasvorkommen gibt. Die syrische Regierung betonte mehrmals, dass sich das US-Kontingent in Syrien illegal aufhalte. Das Ziel dieser Besatzung sei der Diebstahl von Erdöl.

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