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Spannungen mit Israel führen zur Abschaltung des einzigen Kraftwerks im Gazastreifen

Spannungen mit Israel führen zur Abschaltung des einzigen Kraftwerks im Gazastreifen
Spannungen mit Israel führen zur Abschaltung des einzigen Kraftwerks im Gazastreifen. Auf dem Bild: Kraftwerk in Gaza, 17. August 2020
Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen ist seit dieser Woche Dienstag außer Betrieb. Infolge der Angriffe mit Brandballons aus dem Gaza hat Israel die Treibstofflieferungen in die palästinensische Enklave eingestellt. Haushalte und Firmen sind nun auf Generatoren angewiesen.

Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen ist am Dienstag wegen Treibstoffmangels abgeschaltet worden. Wie die Stromgesellschaft in Gaza mitteilte, werde man die Stromversorgung in dem Palästinensergebiet auf drei bis vier Stunden am Tag reduzieren müssen.

Reaktion im Weißen Haus nach der Bekanntgabe von US-Präsident Donald Trump, dass Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate diplomatische Beziehungen aufnehmen wollen (Bild vom 13. August).

Um die Bedürfnisse der rund zwei Millionen Einwohner abzudecken, bräuchte der Gazastreifen täglich circa 500 Megawatt Strom. Zuletzt seien nur 210 Megawatt verfügbar gewesen. Davon habe Israel 120 Megawatt und Ägypten 30 Megawatt generiert. Der Rest sei durch das Kraftwerk geliefert worden, hieß es seitens der Stromgesellschaft.

Die Palästinensische Energiebehörde (PEA) warnte, dass der Strommangel "alle Aspekte des Lebens im Gazastreifen negativ beeinflussen" werde. Auch lebenswichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser könnten dadurch von Störungen betroffen sein.

Extremisten aus dem Gazastreifen ließen zuletzt täglich Dutzende Ballons, an denen Brandflaschen oder Sprengsätze befestigt waren, in Richtung Israel fliegen. Auch Raketen wurden wieder auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee und Luftwaffe beschossen in den vergangenen Tagen Ziele der im Gazastreifen herrschenden Hamas. Zudem wurden Waren- und Treibstofflieferungen in das Küstengebiet untersagt. Ausnahmen werden nur noch für wichtige humanitäre Güter gemacht. Auch die Fischereizone vor dem Küstengebiet wurde komplett gesperrt. (dpa)

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