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Beirut: Schiff mit russischer Besatzung durch Explosion beschädigt

Beirut: Schiff mit russischer Besatzung durch Explosion beschädigt
Drohnenbilder zeigen die Folgen der Explosion im Hafen von Beirut
Ein Schiff mit russischen Seemännern an Bord, das seit Mai im Hafen von Beirut unter Arrest steht, wurde bei der verheerenden Explosion am Dienstag leicht beschädigt. Die Seeleute wurden evakuiert. Ein Besatzungsmitglied erzählte RT von dem Vorfall.

Der zweite Offizier des Tankers Captain Nagdaliyev, der nicht weit vom Ort der Explosion vor Anker liegt, erzählte RT über die Folgen der heftigen Detonation. Die Schockwelle beschädigte die Decke und die Wand, drückte die Tür zur Kapitänskajüte ein und schleuderte die Besatzungsmitglieder in den Korridor. Er erzählte:

Nach der ersten Explosion gingen alle Menschen in den Korridor, um die Ursache des Knalls herauszufinden. Als die Tür geöffnet wurde, gab es eine zweite Explosion, es kam zu einer Schockwelle. Sie haben es zwar geschafft, die Tür wieder zu schließen, doch die Welle kam herein. 

Das Schiff der türkischen Reederei Palmali Shipping Agency wurde arrestiert und liegt seit dem 12. Mai im Hafen von Beirut vor Anker. Die Besatzung bekommt seit drei Monaten kein Gehalt. Da die Reederei gegenüber den Seeleuten Schulden hat, weigern sie sich, nach Hause zurückzukehren. Zwei Besatzungsmitglieder sind Russen, zehn weitere Seemänner sind aserbaidschanische Staatsbürger, teilte die russische Botschaft im Libanon auf Twitter mit.

Bei der verheerenden Explosion am Dienstag wurden mindestens 149 Menschen getötet, rund 5.000 wurden verletzt. Rettungshelfer und Soldaten suchen weiter nach Opfern. Kräne und Bulldozer versuchten am Freitagmorgen, große Trümmerteile zu räumen. Das libanesische Rote Kreuz geht davon aus, dass noch immer rund 100 Menschen vermisst werden. Dabei soll es sich vor allem um Hafenarbeiter handeln.

Die heftige Explosion soll durch große Mengen Ammoniumnitrat ausgelöst worden sein, die seit Jahren ohne Sicherheitsmaßnahmen im Hafen gelagert wurden. Viele Libanesen sehen darin eine grobe Fahrlässigkeit der Verantwortlichen.

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