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USA unterzeichnen Ölabkommen mit kurdischen Rebellengruppen in Nordsyrien

USA unterzeichnen Ölabkommen mit kurdischen Rebellengruppen in Nordsyrien
Ein gepanzertes US-Fahrzeug fährt an einem Ölfeld auf dem Land in der Stadt al-Qahtaniyah in der nordöstlichen syrischen Provinz Hasakeh nahe der türkischen Grenze vorbei. 4. August 2020.
Die kurdische Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens hat ein Ölabkommen mit den USA geschlossen. Derweil verurteilt die syrische Regierung in Damaskus das unterzeichnete Abkommen, Syriens Öl unter der Unterstützung der amerikanischen Regierung zu stehlen, aufs Schärfste.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat die kurdische Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens ein Ölabkommen mit den USA geschlossen. Das Abkommen sei zur Modernisierung der Ölfelder in den mehrheitlich kurdischen Gebieten unterzeichnet worden, heißt es aus dem US-Außenministerium. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) haben bislang keine Stellung dazu genommen, welches US-Ölunternehmen in dieses Abkommen involviert ist.

Die syrische Regierung in Damaskus reagierte am Montag darauf. In einer Erklärung des Außenministeriums heißt es, Damaskus "verurteilt das unterzeichnete Abkommen, Syriens Öl unter der Schirmherrschaft und Unterstützung der amerikanischen Regierung zu stehlen, aufs Schärfste".

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Der Iran und die Türkei haben das Abkommen ebenfalls scharf verurteilt. Die Unterzeichnung des Ölabkommens mit den USA als Besatzungsmacht, die sich illegal auf syrischem Boden bewegt, habe keine Rechtsgrundlage – und dies sei ein weiterer Schritt, die natürlichen Ressourcen Syriens zu plündern, heißt es aus dem iranischen Außenministerium. Die Türkei bezeichnete das von Washington genehmigte Ölabkommen mit den SDF außerdem als "Diebstahl". Das türkische Außenministerium hat am Montag in einer Erklärung zudem daran erinnert, dass die PKK in Syrien den Namen Syrische Demokratische Kräfte, SDF, nutze.

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien zeigen die USA Interesse an den Ölfeldern im Nordosten des Landes. Trotz der Ankündigung im Dezember 2018, wonach sich das US-Militär aus der Region zurückziehen wollte, sagte Trump, dass eine kleine Zahl von US-Streitkräften "dort bleibt, wo sie Öl haben".

Seit Jahren werden die Kurden mit US-Waffen, Logistik und Geld versorgt, um als Proxy-Miliz US-Interessen vertreten zu können. SDF-Verbände haben das Ölabkommen mit den USA unterzeichnet, um Syrien den Zugriff auf den wichtigen Rohstoff nun dauerhaft zu verwehren.

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