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"Völkerrechtswidrige Provokation": Bagdad geißelt US-Raketentest – auf Botschaftsgelände

"Völkerrechtswidrige Provokation": Bagdad geißelt US-Raketentest – auf Botschaftsgelände
Seit der Ermordung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani mussten die Sicherheitsvorkehrungen für die sogenannte "Grüne Zone" in Bagdad nochmals verstärkt werden. (Symbolbild)
Seit der Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani und des Vizechefs der irakischen Volksmobilisierungseinheiten, Abu Mahdi al-Muhandis, kommt der Irak nicht mehr zur Ruhe. Nun dürften die Beziehungen zwischen Washington und Bagdad einen neuen Tiefpunkt erreicht haben.

Nach der jüngsten US-Provokation platzte dem stellvertretenden Parlamentspräsidenten des Irak, Hassan Karim al-Kaabi, der Kragen. Zuvor war berichtet worden, dass Washington auf dem hoch gesicherten und als "Grüne Zone" bezeichneten Botschaftsgelände einen Raketentest durchführen ließ. Irakischen Medien zufolge testeten die USA ein Patriot-Raketensystem, auch der staatliche US-Auslandssender Voice of America bestätigte den Raketen-Test.

US-General Kenneth McKenzie will sich vom Iran nicht unterkriegen lassen. Die

Al-Kaabi bezeichnete die dubiose US-Aktion am Samstag als "provokativ und völkerrechtswidrig" und forderte die irakische Regierung auf, rasche Maßnahmen zu ergreifen, um derlei Aktivitäten zu stoppen.

Die Aktion der US-Botschaft in einem Wohngebiet im Herzen Bagdads sei eine inakzeptable Handlung und eine weitere Herausforderung für das arabische Land, die "der Masse an Provokationen und illegalen Aktionen im Irak" nun ein weiteres Kapitel hinzufüge.

Nach dem US-Drohnenangriff am 3. Januar nahe dem Flughafen von Bagdad, der unter anderem zum Tod Soleimanis und al-Muhandis' führte, verabschiedete das irakische Parlament am 5. Januar einstimmig einen Gesetzentwurf, in dem der Rückzug aller ausländischen Truppen gefordert wurde. Aktuell stehen Bagdad und Washington diesbezüglich in Verhandlungen.

Irakische Widerstandsgruppen, die laut der US-Administration mit dem Iran verbündet seien, schworen derweil, gegen die US-Streitkräfte zu den Waffen zu greifen, falls Washington sich nicht an die parlamentarische Anordnung hält.

Wie nun berichtet wird, wurden nach Bekanntwerden des Raketentests am Sonntag Raketen auf die "Grüne Zone" abgefeuert, verfehlten jedoch ihr Ziel. Stattdessen wurde ein nahestehendes Gebäude beschädigt. Nach Angaben des irakischen Militärs wurde dabei ein Kind verletzt.

Wie es aus irakischen Militärkreisen heißt, sei man in der Lage gewesen, "einen weiteren Angriff zu vereiteln und eine Katjuscha-Rakete und einen Raketenwerfer zu beschlagnahmen, die auf die Basis Tadschi nördlich von Bagdad zielten". Auf dem Stützpunkt sind auch Truppen der US-geführten Koalition im Irak stationiert.

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