icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Iran will mutmaßlichen CIA-Spion hinrichten

Iran will mutmaßlichen CIA-Spion hinrichten
Iranische Behörden haben bekannt gegeben, dass ein mutmaßlicher Spion des US-Geheimdienstes CIA zum Tode verurteilt wurde. Die iranische Justiz hatte seine angebliche Beteiligung am Mord des iranischen Generals Qassem Soleimani verhandelt.

Die iranische Justiz hat einen Iraner zum Tode verurteilt, der beschuldigt worden war, den Aufenthaltsort von Qassem Soleimani, dem bekannten Chef der al-Quds-Einheit als einer Elitetruppe der Iranischen Revolutionsgarde, preisgegeben zu haben. Die USA ermordeten Soleimani Anfang des Jahres durch einen gezielten Drohnenangriff auf irakischem Territorium.

Symbolbild.

Einem Sprecher des iranischen Justizwesens zufolge wurde der Angeklagte Mahmoud Mousawi-Madschd von einem Revolutionsgericht zur Todesstrafe verurteilt. Der Mann, der angeblich für die CIA und den israelischen Geheimdienst Mossad gearbeitet haben soll, war eine Informationsquelle über den Aufenthaltsort von Qassem Soleimani, einem langjährigen Kommandeur der iranischen Quds-Einheit.

General Soleimani, der während des iranisch-irakischen Krieges in den 1980er-Jahren zu Ruhm gelangte, kommandierte die al-Quds-Einheit als Elitetruppe der Iranischen Revolutionsgarde von 1998 bis zu seinem Tod am 3. Januar 2020.

Er wurde bei einem gezielten Drohnenangriff getötet, als er sich mit einigen seiner Offiziere sowie Kommandeuren irakisch-schiitischer Milizen im Irak kurz nach seiner Ankunft noch in der Nähe des Flughafens von Bagdad befand. Teheran gelobte umgehend, noch bevor seine sterblichen Überreste in seiner Heimatstadt Kerman beigesetzt wurden, die Ermordung Soleimanis zu rächen.

Am 8. Januar feuerte der Iran mehrere Salven von Raketen auf zwei Stellungen des US-Militärs im Irak ab. Der Angriff, der von vielen Analysten als ein Warnzeichen aus Teheran angesehen wurde, verursachte Schäden an militärischer Ausrüstung, forderte aber keine Menschenleben – obwohl bei über 100 Truppenangehörigen später Gehirnverletzungen diagnostiziert wurden, wie das Pentagon meldete.

Teheran benachrichtigte die irakische Regierung vor dem Angriff, und diese Vorwarnung wurde verschiedenen Berichten zufolge auch an das US-Militär weitergeleitet, das sich dementsprechend auf die iranischen Angriffe vorbereiten konnte.

Mehr zum Thema - Der große Krieg ums Öl

In Washington wurde später die Entscheidung noch verteidigt, Soleimani zu ermorden. Man bestand darauf, dass der General Angriffe gegen US-amerikanische Streitkräfte geplant hätte und auch sonst eine "schreckliche Vergangenheit" habe. Dennoch gab selbst der Verteidigungsminister der USA zu, dass er über keine konkreten Beweise verfügte, die darauf hingedeutet hätten, dass solche angeblichen Angriffe unmittelbar bevorstanden.

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen