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Corona-Impfstoff: China beginnt Testreihe an Menschen

Corona-Impfstoff: China beginnt Testreihe an Menschen
Weltweit forschen Wissenschaftler fieberhaft an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus. Das Robert Koch-Institut hält die Entwicklung eines Impfstoffes bis zum Frühjahr 2021 für realistisch. In China hat nun die erste Testreihe mit Freiwilligen begonnen.

Im chinesischen Wuhan, dem ehemaligen Epizentrum der Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus, nehmen derzeit insgesamt 108 Freiwillige an einer Testreihe mit einem möglichen Impfstoff teil. Erstmals wird damit ein Impfstoff an Menschen getestet. Bei den Probanden handelt es sich um gesunde Erwachsene zwischen 18 und 60 Jahren.

Im Gegensatz zu Deutschland sind chinesische Hilfestellungen in Italien gern gesehen.

Das ihnen verabreichte Mittel enthält nur ein Fragment des Erregers, um eine schützende Immunreaktion zu stimulieren. Laut einem Bericht der China Daily wurde es gemeinsam vom Institut für Biotechnologie, der medizinisch-wissenschaftlichen Forschungsabteilung des Militärs und der Firma CanSino Biologics Inc. entwickelt.

Man arbeite seit Ende Januar praktisch rund um die Uhr an einem Impfstoff, erklärte der Chef von CanSino Biologics, Yu Xuefeng. Der nun getestete Impfstoff baue auf einer Technologie des Unternehmens auf, die erfolgreich zur Entwicklung des Impfstoffs gegen das Ebola-Virus eingesetzt wurde. Ergebnisse aus präklinischen Tierstudien zeigten, dass der Teststoff eine starke Immunreaktion auslösen kann. Zudem sprächen diese für ein gutes Sicherheitsprofil des Präparates, sagte Yu.

Die Untersuchung wird geleitet von Generalmajor Chen Wei, eine führende Epidemiologin und Virologin innerhalb des Militärs und Chinas wohl bekannteste Biochemie-Expertin. Die 54-Jährige leitet die Untersuchung nicht nur, sondern nimmt selbst daran Teil: Sie ließ sich laut einem Bericht der South China Morning Post als erste Versuchsperson den Impfstoff verabreichen. Erste Freiwillige berichteten von Nebenwirkungen wie Durchfall oder erhöhter Körpertemperatur, die aber schnell vorübergegangen seien.

In der Versuchsreihe werden die Probanden in drei Gruppen zu 36 Personen aufgeteilt, die jeweils eine niedrige, mittlere oder höhere Dosis des abgeschwächten Erregers gespritzt bekommen. Mit einer schnellen Entwicklung eines Impfstoffes ist trotz der ersten Versuche mit Menschen aber nicht zu rechnen. Die Studie ist angesetzt auf eine Dauer bis zum 31. Dezember dieses Jahres.

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