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Aus Angst vor Corona-Virus: Chinesische Behörden bitten Auslandschinesen, nicht zu Besuch zu kommen

Aus Angst vor Corona-Virus: Chinesische Behörden bitten Auslandschinesen, nicht zu Besuch zu kommen
Eine Mitarbeiterin in einem Supermarkt in Peking trägt Schutzanzug und Mundschutz (Bild vom 3. März) aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus.
Während im Ausland die Fallzahlen von infizierten Corona-Patienten mittlerweile schneller steigen als im Ursprungsland China, wächst die Sorge in Peking vor einem Re-Import des als COVID-19 bekannten Virus. Um das zu verhindern, wenden sich die Behörden nun an im Ausland lebende Chinesen.

Die Sicherheitsvorkehrungen der chinesischen Behörden im Kampf gegen das Corona-Virus zeigen offensichtlich Wirkung. Das Virus verbreitet sich nicht mehr so schnell wie beispielsweise in Südkorea, Italien oder im Iran, den drei Ländern mit den höchsten Fallzahlen außerhalb Chinas. Die chinesische Regierung setzt nun alles daran, eine weitere Verbreitung zu verhindern, weil die getroffenen Maßnahmen sich auch in der Wirtschaft negativ bemerkbar machen.

29. Februar 2020, Daegu in Südkorea: Soldaten der südkoreanischen Armee tragen Schutzkleidung und versprühen Desinfektionsmittel am Bahnhof Dongdaegu. Die Zahl der Infektionsfälle mit dem neuartigen Corona-Virus in Südkorea ist binnen 24 Stunden um fast 600 gestiegen.

Eine der Sorgen ist, dass COVID-19 wieder den Weg zurück nach China findet, nachdem es sich aus der Stadt Wuhan in nur wenigen Wochen weltweit verbreitet hatte. Um das zu verhindern, appellieren die Behörden insbesondere an die in den gefährdeten Gebieten lebenden Chinesen, von Reisen in die Heimat vorerst abzusehen.

So müssen sich Reisende aus Ländern mit schwerem Ausbruch des Corona-Virus einer 14-tätigen Quarantäne unterziehen, wenn sie in der südlichen Provinz Guangdong ankommen, meldeten chinesische Medien. In Shanghai müssen alle Menschen unabhängig ihrer Nationalität für zwei Wochen in die Quarantäne, wenn sie aus einem Land angereist sind, das "relativ ernste Virus-Zustände" hat. Wie genau "relativ ernst" definiert wird, wurde nicht näher ausgeführt. 

Die Behörden von Qingtian, einem Kreis der bezirksfreien Stadt Lishui in der an Shanghai angrenzenden Provinz Zhejiang, nannten das Reisen als eine der größten Gefahrenquellen, um das Virus wieder ins Land zu bringen.

Aus Gründen der Gesundheit und Sicherheit Ihrer Familie stärken Sie bitte Ihre Vorsichtsmaßnahmen, entscheiden Sie sich sorgfältig für Ihre Reisepläne und minimieren Sie die Mobilität.

"Wir versuchen, uns von dem Virus zu distanzieren", heißt es von der Regionalverwaltung weiter, aber man könne die sehr enge Beziehung zwischen den Auslandschinesen und ihren Familien in der Heimat "nicht brechen".

Sieben der elf neuen Fälle am Montag wurden aus Quingtian vermeldet. Sie alle kamen aus der italienischen Stadt Bergamo, wo sie zusammen in einem Restaurant arbeiten, meldete die Verwaltung auf ihrem WeChat-Kanal. Sechs Personen flogen gemeinsam von Mailand via Moskau nach Shanghai, die siebte Person reiste zuerst nach Deutschland und flog von dort aus direkt nach Shanghai.

Erst nach ihrer Ankunft in Quingtian wurden sie am Montag positiv auf das Corona-Virus getestet. Keiner von ihnen war in Wuhan oder der Provinz Hubei, weshalb die Behörden davon ausgehen, dass sie sich in Italien angesteckt haben.  

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