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Geiseldrama im Einkaufszentrum auf den Philippinen – Racheakt nach Job­ver­lust

Geiseldrama im Einkaufszentrum auf den Philippinen – Racheakt nach Job­ver­lust
Geiseldrama im Einkaufszentrum auf den Philippinen – vermutlicher Racheakt nach Job­ver­lust
Am frühen Montagmorgen hat sich in einem Shoppingcenter im Großraum der philippinischen Hauptstadt Manila ein Geiseldrama abgespielt. Das Motiv der Tat ist Behörden zufolge der Zorn eines Ex-Wachmannes über seine Kündigung. Medien berichteten von etwa 30 Geiseln.

Laut einem Polizeisprecher soll der 32-Jährige in der zweiten Etage um sich geschossen und dabei mindestens einen Menschen verletzt haben. Demnach sei der Täter bewaffnet gewesen und habe eine Handgranate dabei gehabt.

Zunächst gab es keine Berichte über Todesopfer. Bei den Geiseln, die in einem Büro festgehalten wurden, handelte es sich hauptsächlich um Angestellte des Einkaufszentrums.

Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt San Juan, Francisco Javier Zamora, soll der Mann über die Kündigung durch seinen früheren Arbeitgeber verärgert gewesen sein. Die Geiseln seien in Sicherheit, es werde mit dem Geiselnehmer verhandelt, sagte Zamora vor Reportern.

Die Polizei riegelte das Einkaufszentrum ab und rief die Menschen auf, sich aus der Gegend fernzuhalten. Auf Bildern war zu sehen, wie Militärpolizisten anrückten.

Nach Angaben der Behörden forderte der Geiselnehmer von seinem früheren Chef eine Entschuldigung für die "ungleiche Behandlung". Er war entlassen worden, nachdem er unentschuldigt gefehlt hatte. Der Mann verlangte in den über einen Videoanruf geführten Verhandlungen auch, mit den Medien und seinen Kollegen zu sprechen.

Der Angreifer sei als 32-jähriger Archie Paray identifiziert worden. Nach den Verhandlungen mit der Polizei soll er sich ergeben und alle Geiseln freigelassen haben. Die Verwaltung des Einkaufszentrums soll auf die Forderungen des Mannes eingegangen sein und sich bei ihm entschuldigt haben. Zudem kündigten seine ehemaligen Vorgesetzten ihre Bereitschaft an, von ihren Posten zurückzutreten.

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(rt/dpa)

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