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Japan: Zehn Infizierte auf Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" – Deutsche und Russen an Bord

Japan: Zehn Infizierte auf Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess"  – Deutsche und Russen an Bord
An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan sind zehn Infektionsfälle mit dem neuen Corona-Virus festgestellt worden.
Auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" der Reederei Carnival haben sich zehn Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Tausende Passagiere sitzen auf dem Schiff fest – darunter auch deutsche und russische Gäste.

An Bord eines unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes in Japan sind zehn Fälle von Infektionen mit dem neuen Corona-Virus festgestellt worden. Die zehn positiv getesteten Menschen wurden in der Präfektur Kanagawa ins Krankenhaus gebracht. Wie die Reederei am Mittwoch bestätigte, handelt es sich bei den Betroffenen um drei Passagiere aus Japan, zwei aus Australien, drei aus Hongkong und einen Gast aus den USA sowie um ein Crewmitglied von den Philippinen.

An Bord des Schiffes sind insgesamt etwa 3.700 Personen aus über 50 Ländern, darunter acht deutsche und 24 russische Staatsangehörige. Zu den Infizierten gehören sie aber nicht. "Die Botschaft steht bereits im direkten Kontakt mit einigen dieser Passagiere", teilte die deutsche Botschaft in Tokio mit. Ihnen soll es gut gehen. Auch die russische Botschaft kontaktierte den Reiseveranstalter und klärt nun, ob die Visa der festgesetzten russischen Passagiere verlängert werden können.

Das folgende Video zeigt Aufnahmen aus dem Inneren des Kreuzfahrtschiffes.

Die übrigen der insgesamt 2.666 Passagiere, etwa die Hälfte davon Japaner, sowie 1.045 Crewmitglieder sollen nach Angaben des japanischen Gesundheitsministeriums zunächst für weitere zwei Wochen an Bord bleiben, da die Untersuchungen auf den Erreger andauern. Anlass für die Quarantäne war ein 80-Jähriger aus Hongkong, der am Samstag positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Der Mann sei am 20. Januar in Yokohama zugestiegen und fünf Tage später in Hongkong von Bord gegangen.

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(rt / dpa)

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