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Pakistans Premierminister vergleicht Indien erneut mit Nazideutschland

Pakistans Premierminister vergleicht Indien erneut mit Nazideutschland
Der pakistanische Premierminister Imran Khan hat erneut erklärt, dass das heutige Indien unter Regierungschef Narendra Modi sich zu einem "totalitären, rassistischen Staat" entwickle und den Weg Nazi-Deutschlands eingeschlagen habe.

In einem Ausbruch harscher Kritik gegen die Politik des indischen Premierministers Narendra Modi hat der pakistanische Regierungschef Imran Khan die indische Regierung beschuldigt, das Land auf denselben Weg zu führen, den das nationalsozialistische Deutschland von einer liberalen Demokratie zu einem "totalitären, rassistischen Staat" eingeschlagen hat.

Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos äußerte Khan in einem Interview seine "Angst", dass der nuklear bewaffnete Nachbar Pakistans in die Fußstapfen Adolf Hitlers treten könnte. Was in Indien geschehe, "hat auffallende Ähnlichkeit mit den Ereignissen in Nazi-Deutschland. Zwischen 1930 und 1934 entwickelte sich Deutschland von einer liberalen Demokratie zu einem faschistischen, totalitären, rassistischen Staat", so der pakistanische Premierminister gegenüber der Zeitschrift Foreign Policy.

Der pakistanische Regierungschef erklärte, dass Indien von Mahatma Gandhi und seinem ersten Premierminister Jawaharlal Nehru als eine multikulturelle und säkulare Gesellschaft vorgestellt worden sei, die von Modi jedoch in eine muslimfeindliche Gesellschaft verwandelt wurde.

Der indische Premierminister Narendra Modi vertritt jedoch die Meinung, dass die indische Regierung im Gegenteil die Wünsche der großen indischen Freiheitskämpfer erfüllt habe, die dem Land "die Unabhängigkeit gebracht haben".

Nach der Unabhängigkeit glaubten Mahatma Gandhi und andere große Anführer dieser Zeit, dass Indien den verfolgten religiösen Minderheiten Pakistans die Staatsbürgerschaft geben sollte.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Khan den ungenierten Vergleich zwischen Indien und Nazi-Deutschland zieht. Er brachte es im Dezember in einer Rede bei einer Konferenz pakistanisch-US-amerikanischer Ärzte sowie in einem Tweet im August zur Sprache. Der pakistanische Premier kritisierte scharf das neue indische Gesetz, das die Staatsbürgerschaft für nicht-muslimische Flüchtlinge beschleunigen würde, sowie die Entscheidung Neu-Delhis, die Autonomie Kaschmirs aufzuheben.

Neu-Delhi wies die Kritik am Citizenship Amendment Act (CAA) wiederholt zurück und erklärte, dass das Gesetz indische Muslime überhaupt nicht betreffe und lediglich religiösen Minderheiten helfen solle, die in Afghanistan, Pakistan und Bangladesch, die mehrheitlich aus Muslimen bestehen, "gedemütigt" werden. Modis Regierung schaffte außerdem den Artikel 370 der indischen Verfassung ab, der Kaschmir einen Sonderstatus einräumte, mit dem Argument, dass es an der Zeit sei, das Gebiet vollständig in Indien zu integrieren.

Pakistan und Bangladesch wurden im Jahr 1947 während der Teilung des Britisch-Indischen Empires als unabhängige Staaten geschaffen, in denen eine muslimische Mehrheit existiert. Seitdem herrscht zwischen Indien und Pakistan ein Konflikt, insbesondere aufgrund der umstrittenen Region Kaschmir, die beide Länder für sich beanspruchen.

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