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Zum Schutz gegen Coronavirus: Nordkorea schließt Landesgrenzen für Touristen

Zum Schutz gegen Coronavirus: Nordkorea schließt Landesgrenzen für Touristen
22. Januar 2020: Ein Passagier aus Hongkong trägt kurz vor seiner Ankunft in Macau eine Gesichtsmaske.
Zum Schutz gegen die ausgebrochene Lungenkrankheit schließt Nordkorea nach Angaben von Reiseagenturen vorerst seine Grenzen für ausländische Touristen. Das Land lasse ab Mittwoch keine Touristen einreisen, teilten mehrere chinesische Reiseagenturen mit.

Bisher ist aus Nordkorea nichts von einem eingeschleppten Fall der durch ein neuartiges Coronavirus ausgelösten Lungenerkrankung bekannt geworden.

Symbolbild

Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus, hieß es bei der Agentur Young Pioneer Tours. Sie beschreibt sich als Anbieter günstiger Reisen nach Nordkorea. Praktisch alle Auslandsreisen nach Nordkorea erfolgen über China, die überwiegende Mehrheit der Touristen sind Chinesen. Sie sind zu einer immer wichtigeren Geldquelle für das Land geworden. Der Tourismus ist eine der wenigen Branchen in Nordkorea, die nicht mit Sanktionen belegt ist. 

Das nordkoreanische Staatsfernsehen berichtete laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, dass das Land eng mit Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeite, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Die offizielle nordkoreanische Zeitung Rodong Sinmun hatte über den Ausbruch der Krankheit in China und die Maßnahmen berichtet, die dort zu deren Eindämmung ergriffen wurden. 

Nordkorea hatte in der Vergangenheit schon einige Male aus Furcht vor der Einschleppung von Viruskrankheiten, etwa dem SARS-Virus im Jahr 2003 oder Ebola im Jahr 2014, vorübergehend seine Grenzen geschlossen.

Mittlerweile ist die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China sprunghaft auf 17 gestiegen. 

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(rt/dpa)

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