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Neue Zusammenstöße und Proteste überschatten Heiligabend in Hongkong

Neue Zusammenstöße und Proteste überschatten Heiligabend in Hongkong
Neue Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei haben den Heiligabend in Hongkong überschattet
Selbst zu Weihnachten kommt Hongkong nicht zur Ruhe. Protestaktionen und Vandalismus trüben die Feiertagsstimmung. Die Polizei ging am Heiligabend mit einem Großaufgebot gegen die Demonstranten vor.

Neue Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei haben den Heiligabend in Hongkong überschattet. Die Einsatzkräfte gingen mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken vor. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone verurteilte am Mittwoch die Gewalt und Randale. Unruhestifter hätten Straßen blockiert, Geschäfte in Einkaufszentren beschädigt, Brände gelegt und Polizeibeamte angegriffen. 

Die Ausschreitungen dauerten bis in die Morgenstunden an. Augenzeugen berichteten, Demonstranten seien singend durch Einkaufsviertel gezogen und hätten gezielt Läden, die geschäftliche Beziehungen zur Volksrepublik unterhalten, attackiert. Die Proteste weiteten sich auf die Straßen aus. Die Polizei ging mit einem Großaufgebot vor.

Symbolbild: Besatzungsmitglieder an Bord des Flugzeugträgers USS John C. Stennis, Hongkong, 8. Februar 2000

Trotz Aufforderungen der Einsatzkräfte lösten sich die Menschenmengen nicht auf. Gegen Mitternacht wünschten die Demonstranten der Polizei sogar ein lautstarkes "frohe Weihnachten", ehe kurz darauf Brandsätze geworfen wurden. Auf der Straße vor dem historischen Peninsula-Hotel ging die Polizei erstmals in diesem Monat wieder mit Tränengas gegen Demonstranten vor. Auch Tränengas wurde eingesetzt.

An einem Eingang zur U-Bahnstation Mongkok sei Feuer gelegt worden, berichtete die Polizei. Mehrere U-Bahnhöfe hätten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden müssen. Es seien auch Brandsätze auf die Polizeistation Mongkok geworfen worden. Für die Öffentlichkeit und Polizisten habe eine ernste Gefahr bestanden. Auf der großen Verkehrsader Nathan Road seien Straßenblockaden errichtet und beliebige Gegenstände in Brand gesetzt worden.

Die Demonstrationen in Hongkong waren vor einem halben Jahr ursprünglich aus Ärger über ein geplantes Gesetz zur Auslieferung von Verdächtigen an Festlandchina entbrannt. Danach entwickelte sich der Protest zu einer breiteren Bewegung gegen die Hongkonger Regierung. In den vergangenen Wochen waren die Proteste etwas abgeflaut. Jedoch gibt es im Internet Aufrufe zu weiteren Aktionen über die Feiertage, um die Bewegung in Schwung zu halten.

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(rt deutsch / dpa)

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