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Hongkonger Behörden: Banken und Börse arbeiten trotz Protesten wie gewohnt

Hongkonger Behörden: Banken und Börse arbeiten trotz Protesten wie gewohnt
Die Behörden Hongkongs haben Gerüchte über eine bevorstehende Schließung des Aktienmarktes und eine Begrenzung der Bargeldauszahlungen der Banken zurückgewiesen. Falsche Nachrichten würden das Feuer der gewalttätigen Proteste weiter anheizen, hieß es.

Am Montag kursierten auf Social Media Plattformen Nachrichten, wonach Schulen und einige Büros sowie die Börse in Hongkong im Laufe dieser Woche geschlossen werden könnten, da die Gewalt in der Stadt weiter geht. Die lokale Regierung veröffentlichte eine Erklärung auf ihrer Website, dass es sich hierbei um unwahre Gerüchte handeln würde. Außerdem wurde davor gewarnt, solchen Nachrichten zu glauben, da sie "zu unnötigem Chaos und Angst führen können".

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping, Shanghai, China, 4. November 2019.

Während andere behaupteten, dass lokale Banken Beschränkungen für  Bargeldabhebungen auferlegen könnten, bezeichnete die Hong Kong Monetary Authority (HKMA), Honkongs Finanzbehörde und de facto Zentralbank, die Information als "völlig falsch und unbegründet". Die Behörde erklärte:

Das Bankensystem in Hongkong ist robust und solide, mit ausreichender Liquidität ausgestattet, um den Bedürfnissen der Öffentlichkeit gerecht zu werden.

Monatelange soziale Unruhen haben die Wirtschaft Hongkongs in eine Rezession gestürzt. Bereits im zweiten aufeinanderfolgenden Quartal wird ein Rückgang verzeichnet. Die Stadt könnte laut ihrem Finanzsekretär sogar zum ersten Mal seit zehn Jahren mit einem negativen Jahresabschluss konfrontiert sein.

Die Banken der Stadt versuchen, den Betrieb wie gewohnt aufrechtzuerhalten, auch wenn einige Filialen von den Angriffen der Demonstranten betroffen waren. Mehrere Geldinstitute mussten aufgrund der Situation in der Stadt ihre Filialen schließen. Die Hongkonger Bankenvereinigung teilte am Montag mit, dass die Filialdienstleistungen von 15 Großbanken, darunter auch chinesischer Festland-Banken wie der Industrial and Commercial Bank of China und der China Construction Bank, eingestellt wurden.

Aktuell hat die Stadt das 24. Wochenende mit Protesten gegen die Regierung in Peking hinter sich. Am Sonntag zerstörten Demonstranten einen Bahnhof und andere städtische Infrastrukturen. Als am Montag maskierte Randalierer durch die Stadt zogen, wurde einer von ihnen von der Polizei angeschossen. Ein Mann wurde von den Randalierern nach einem heftigen Streit in Brand gesteckt.

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