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Hongkong fürchtet neue gewalttätige Proteste nach Tod eines Studenten

Hongkong fürchtet neue gewalttätige Proteste nach Tod eines Studenten
Nach dem Tod von Alex Chow marschieren Studenten der Hong Kong University of Science and Technology am 8. November mit Parolen zur Residenz des Präsidenten der Universität.
Am Freitag erlag der 22-jährige Student Alex Chow Tsz-lok seinen schweren Verletzungen, nachdem er am Montag vom dritten Stock eines Parkhauses in den zweiten Stock gefallen war. Die Protestler machten umgehend die Hongkonger Polizei für seinen Tod verantwortlich.

Der junge Mann studierte an der Hong Kong University of Science and Technology (UST) und nahm wie viele andere seiner Kommilitonen an den seit Juni andauernden Protesten gegen die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong teil. Am Montag verschanzte er sich mit anderen Protestlern in einem Parkhaus im Stadtteil Tseung Kwan O, von wo aus Polizisten auf der Straße mit Gegenständen beworfen wurden. Daraufhin feuerte die Polizei Tränengas in das Parkhaus, um die Protestierenden zum Rückzug zu bewegen.

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping, Shanghai, China, 4. November 2019.

Unter welchen Umständen Chow dann tatsächlich aus dem dritten Stockwerk fiel und sich dabei schwerste Kopfverletzungen zuzog, ist hingegen nicht bekannt. Man fand den Studenten bewusstlos in einer Blutlache liegend, er wurde umgehend in das Queen-Elizabeth-Krankenhaus gebracht. Laut der Nachrichtenagentur AFP wurde Chow zweimal operiert, aber die Verletzungen waren offensichtlich zu schwer, sodass er am Freitagmorgen verstarb.

Die Abschlussfeierlichkeiten an der UST wurden mit einer Schweigeminute unterbrochen, während seine Kommilitonen seit Montag ununterbrochen Mahnwachen hielten. Als das Krankenhaus Chows Tod bekannt gab, riefen verschiedene Lager der Protestbewegung über das Internet zu Nachtwachen in Hongkong auf, die von Freitag auf Samstag abgehalten werden sollen. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Vorfall die für das Wochenende angekündigten Proteste erneut eskalieren lassen könnte.

In der Vergangenheit gab es immer wieder äußerst gewalttätige Ausschreitungen. Protestler warfen Brandbomben auf Polizisten, Geschäfte oder Eingänge von U-Bahn-Stationen, die Polizei ging als Reaktion darauf wenig zimperlich mit Tränengas, Gummiknüppeln und sogar scharfer Munition vor.

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