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Russischer Premier: EAWU offen für Freihandelsabkommen mit asiatischen Ländern

Russischer Premier: EAWU offen für Freihandelsabkommen mit asiatischen Ländern
Der russische Regierungschef ist mit einer Rede auf dem 14. Ostasiengipfel in Thailands Hauptstadt Bangkok aufgetreten und wies darauf hin, dass mehrere asiatische Staaten der von Russland geführten Freihandelszone der Eurasischen Wirtschaftsunion beitreten wollen.

Brunei, Indonesien, Kambodscha, Thailand und die Philippinen haben Interesse an der Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) bekundet. Das teilte der russische Premierminister Dmitri Medwedew am Montag auf dem Ostasiengipfel in Thailands Hauptstadt Bangkok mit. Er sagte:

Die Eurasische Wirtschaftsunion hat Erfahrung bei der Schaffung eines gemeinsamen Marktes, und ich möchte darauf hinweisen, dass die Union offen ist für die Zusammenarbeit mit allen interessierten Partnern. Wir begrüßen das Interesse, das Brunei, Indonesien, Kambodscha, Thailand und die Philippinen gezeigt haben.

Er stellte fest, dass entsprechende Freihandelsabkommen mit Vietnam, Singapur und China bereits unterzeichnet worden sind und Gespräche mit Indien im Gange seien.

Der russische Regierungschef betonte, dass das Potenzial der ASEAN- und EAWU-Staaten sowie der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) kombiniert werden müsse, und wies darauf hin, dass der Russland-ASEAN-Gipfel 2016 die Idee der Errichtung einer umfassenden eurasischen Partnerschaft unterstützt habe.

Offenes Marktumfeld

Der russische Premierminister fügte hinzu, dass Sanktionen zu einem politischen Druckmittel geworden sind, das Handelskriege auslöst:

Auf dem Weg in die Europäische Union gibt es viele Hürden: Wenn Serbien Mitglied werden möchte, soll es sich zum Zeitpunkt des Beitritts aus allen bestehenden bilateralen Freihandelsabkommen zurückziehen.

Leider nehmen die Sanktionen zu, sie sind zu einem Instrument des politischen Drucks und des unlauteren Wettbewerbs geworden.

Laut Medwedew wird die protektionistische Stimmung in einer Reihe von Ländern stärker, "was zu konkreten politischen und rechtlichen Entscheidungen führt". Er betonte: "Sie führen zu großen Handelskriegen."

Gleichzeitig beginnen die asiatischen Länder seinen Worten nach zu erkennen, dass es notwendig ist, nach neuen Methoden der konstruktiven Interaktion zu suchen, anstatt Blöcke und Unionen zu gründen, die sich gegenseitig entgegensetzen. Er schloss:

Die aktuelle Situation in den Beziehungen zwischen den Ländern der Region und die Entschlossenheit der asiatischen Länder, ein offenes und diskriminierungsfreies Marktumfeld zu schaffen, sind ein Beweis dafür.

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