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Indiens Energiesektor bekämpft CO2-Emissionen mit Investitionen ins nationale Pipeline-Netz

Indiens Energiesektor bekämpft CO2-Emissionen mit Investitionen ins nationale Pipeline-Netz
Indien, einer der weltweit größten Verbraucher von Öl und Kohle, investiert bis ins Jahr 2024 mehrere Milliarden US-Dollar in den Aufbau seines nationalen Gasnetzes und der hierfür erforderlichen Importterminals. Damit will Neu-Delhi seine CO2-Emissionen senken.

Indien hat mit der verstärkten Nutzung von Erdgas (das weniger Treibhausgasemissionen verursacht als Kohle oder Öl) zu kämpfen, da viele Industrien und Städte nicht an sein Gasleitungsnetz angeschlossen sind. Laut Ölminister Dharmendra Pradhan investieren Unternehmen 60 Milliarden US-Dollar in das indische Gasnetz und bauen neue Gasimportanlagen. Bis Mitte 2024 sollen alle Bundesstaaten verbunden sein. Pradhan sagte:

Ich spreche nicht von möglichen Investitionen. Diese Zahl bezieht sich auf die Projekte, die bereits umgesetzt werden.

Indiens Premierminister Narendra Modi hatte sich zuvor zum Ziel gesetzt, den Gasanteil am Energiemix des Landes bis ins Jahr 2030 auf 15 Prozent zu verdoppeln.

Der größte Gasversorger der Nation, Gail, teilte mit, dass er kurz vor der Fertigstellung des 2.660 Kilometer langen Urja Ganga-Pipelineprojekts steht, das die östlichen Staaten Bihar, West Bengalen, Jharkhand und Odisha verbinden wird. Die Pipeline soll eine Kapazität von 16 Millionen Normkubikmeter Gas pro Tag haben. Der Gesamtgasverbrauch Indiens liegt heute bei etwa 166 Millionen Normkubikmeter Gas pro Tag.

Das Urja Ganga-Projekt wird laut Pradhan bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Er sagte, dass die Regierung damit begonnen habe, das nordöstliche Gasnetz aufzubauen, um acht Bundesstaaten im Nordosten Indiens, einer Region an der Grenze zu Bhutan, Myanmar, Bangladesch und China, zu verbinden. Das Netz soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein.

Der Minister fügte hinzu, dass vor dem Ende der laufenden Regierungsperiode im Jahr 2024 das Land "durch einen Pipeline-Ring verbunden sein wird, der den Transport von Gas aus allen Bereichen Indiens zu einem Verteilerzentrum erleichtert".

Die meisten Importterminals für verflüssigtes Erdgas (LNG) befinden sich im Westen Indiens, was es für die Industrien im Osten schwierig macht, eine stabile Gasversorgung sicherzustellen.

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