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Gewaltsame Proteste schaden der Wirtschaft: Hongkong laufen Veranstalter und Besucher davon

Gewaltsame Proteste schaden der Wirtschaft: Hongkong laufen Veranstalter und Besucher davon
Das alltägliche Leben in der Metropole Honkong wird durch die anhaltenden Proteste zunehmend beeinträchtigt. Jetzt melden mehrere Wirtschaftszweige die ersten, durch die Unruhen ausgelösten Verluste. Veranstalter ziehen sich zurück, Touristen bleiben fern.

Eines der prestigeträchtigsten Sportturniere in Hongkong wurde das jüngste Opfer der gewaltsamen Proteste, die die Stadt seit Monaten erschüttern. Die Organisatoren des WTA Hong Kong Open Damen-Tennisturniers gaben bekannt, sie würden den Wettbewerb im nächsten Monat aufgrund der gegenwärtigen Situation verschieben.

In einer Erklärung der Hong Kong Tennis Association heißt es:

Nach ausführlichen Gesprächen mit unseren wichtigsten Partnern kommen wir zu dem Schluss, dass ein reibungsloser Ablauf des Turniers zu einem späteren Zeitpunkt besser gewährleistet werden kann.

Weitere Veranstalter von Konzerten, Messen und Kongressen folgen dem Beispiel, sagen bereits angekündigte Veranstaltungen ab und ziehen sich aus dem Finanzzentrum zurück.

Die Straßenschlachten zwischen der Polizei und kleinen Gruppen von gewaltbereiten Demonstranten sind zu einem wöchentlichen Ereignis geworden. Sie ziehen die bereits vom Wirtschaftskrieg mit den USA angeschlagene Wirtschaft in Mitleidenschaft und untergraben den Ruf der Stadt als eine der sichersten und stabilsten Metropolen der Welt.

Der neue

In den letzten Wochen haben mehrere Stars Events abgesagt oder verschoben, von bekannten K-Pop-Acts wie Daniel Kang und Got7 bis hin zum beliebten US-amerikanischen Comedian Trevor Noah. Auch die Veranstalter eines großen globalen Wellnessgipfels zogen es vor, nach Singapur auszuweichen.

Am Donnerstag gaben die Produzenten des preisgekrönten Musicals Matilda bekannt, dass sie eine geplante einmonatige Aufführungsreihe, die nächste Woche beginnen sollte, streichen würden. Das Theater, in dem die Aufführung stattfinden sollte, befindet sich in der Nähe des Polizeipräsidiums der Stadt, das häufig zum Brennpunkt zwischen Demonstranten und Sicherheitsorganen geworden ist. Vonseiten der Musical-Veranstalter heißt es:  

Leider haben die Unruhen in Honkong in den vergangenen 14 Wochen den Ticketverkauf dezimiert, und, was noch wichtiger ist, wir können die Sicherheit und das Wohlergehen … auch einer großen Anzahl kleiner Kinder nicht garantieren.

Die Stornierungswelle verschärft auch die Situation im Tourismussektor der Stadt. Im August kamen im Vergleich zum Vorjahr rund 40 Prozent weniger Touristen, teilte Finanzminister Paul Chan mit. Die Hotelauslastung sei um die Hälfte gesunken, was sich auch nachteilig auf den Einzelhandel und die Gastronomie auswirke. Anfang dieser Woche meldete die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft Cathay Pacific einen Passagierrückgang von 11 Prozent für den Monat August. Außerdem hatten zwei Flughafen-Besetzungen Hunderte von Flugausfälle verursacht.

Als interessantes Detail ist zu erwähnen, dass der Antrag des Fußballverbands der Islamischen Republik Iran, das anstehende WM-Qualifikationsspiel nach außerhalb von Hongkong zu verlegen, von der FIFA und der Asian Football Confederation abgelehnt wurde. Die iranischen Spieler seien trotz der Proteste in Sicherheit, hieß es.

Derweil setzt Carrie Lam, Geschäftsführerin der Wirtschaftszone Hongkong, auf die Entwicklung von Wohnprojekten und die Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen, um die Demonstranten zu beschwichtigen.

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