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Peking wirft Washington vor, Konflikt im Südchinesischen Meer "böswillig hochzuspielen"

Peking wirft Washington vor, Konflikt im Südchinesischen Meer "böswillig hochzuspielen"
Die USS Antietam (CG 54) Südchinesisches Meer, 6. März 2016.
Der Inselstreit im Südchinesischen Meer wird, so die chinesische Regierung, von den USA "böswillig hochgespielt" und angeheizt. Das Pentagon wirft China Einmischung in vietnamesischen Gewässern vor. Peking fordert von Washington eine konstruktive Rolle einzunehmen.

Das chinesische Vermessungsschiff Haiyang Dizhi 8 hat am vergangenen Samstag die Wirtschaftszone (AWZ) Vietnams befahren und dort eine wochenlange seismische Vermessung begonnen. Dies habe, so die USA, einen Patt zwischen Militär- und Schiffen der Küstenwache aus Vietnam und China ausgelöst.

Auch Australien äußerte Bedenken über die chinesischen Aktivitäten im Südchinesischen Meer. Laut dem Pentagon hat China "seine erzwungenen Eingriffe in Vietnams langjährige Öl- und Gasaktivitäten im Südchinesischen Meer wieder aufgenommen." Vietnam hat seine Beziehungen zu den USA vertieft und forderte Peking auf das Schiff zu entfernen. 

Die Bewegungen des Vermessungsschiffs: 

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, fasst die chinesische Sichtweise der Einmischung der Vereinigten Staaten zusammen: 

(Die USA haben) gedankenlose Bemerkungen gemacht, grundlose Kritik an China geübt, die Tatsachen völlig verfälscht und dabei Recht und Unrecht verwechselt. 

Washington sollte sich stattdessen auf eine konstruktive Rolle konzentrieren. In den Territorialkonflikten des Südchinesischen Meers beanspruchen Japan, China, Taiwan, Südkorea, die Philippinen, Indonesien und Vietnam Gebiete für sich. Es geht um Rohstoffvorkommen und Fischgründe. Auf den 3,6 Millionen Qudratkilometern werden 30 Millionen Barrel Erdöl und 7.500 Kubikmeter Erdgas vermutet. 

                      

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