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Wegen Facebook-Posts zu Hongkong-Protesten: Hongkonger Gewerkschaften kritisieren Kündigungen

Wegen Facebook-Posts zu Hongkong-Protesten: Hongkonger Gewerkschaften kritisieren Kündigungen
Eine Passagiermaschine der Luftfahrtgesellschaft Cathay Pacific, Toulouse, Frankreich, 19. Oktober 2017
Die Proteste in Hongkong ziehen Kündigungen nach sich, besonders bei der Luftfahrtgesellschaft Cathay Pacific. Eine ehemalige leitende Angestellte wehrt sich gegen ihre Entlassung. Anlass waren Inhalte, die sie auf Facebook gepostet hatte.

Nachdem Manager von Cathay Pacific das Facebook-Profil von Rebecca Sy einsahen, der ehemaligen Leiterin der Flugbegleitervereinigung der Tochtergesellschaft Cathay Dragon, wurde ihr nach 17 Jahren Beschäftigung gekündigt. Dies bestätigte Sy in einer Pressekonferenz:

Alle Angestellten haben Angst, nicht nur das Kabinenpersonal, sondern sogar das Management. Meine Kollegen sind alle wegen des 'weißen Terrors' verängstigt. 

Mit der Umschreibung "Weißer Terror" sind anonyme Akte gemeint, die ein Klima der Angst verbreiten. 30 Prozent der Luftfahrtgesellschaft gehören zu Air China. Einige der Angestellten sollen sich an den Protesten in Hongkong beteiligt haben. 

Eine offizielle Begründung für ihre Kündigung lieferte das Management nicht. Laut dem Hongkonger Gewerkschaftsdachverband HKCTU (Hong Kong Confederation of Trade Unions) hat es bereits 14 Kündigungen gegeben. Die Kündigung von Sy bezeichnete der Verband als einen "eklatanten Akt der Untedrückung". 

Hongkonger Polizei im Bezirk Sham Shui Po, China, 14. August 2019.

Wie aus dem Nichts kündigte auch der Generaldirektor von Cathay Rupert Hogg. Die Aktien von Cathay Pacific leiden unter den anhaltenden Protesten in Hongkong. Anwohner der Sonderwirtschaftszone protestieren gegen die völlige Angliederung an China. Ausgelöst wurden die Proteste durch das sogenannte "Auslieferungsgesetz", das die Regierung nun nicht mehr durchbringen will. Damit, so die Gegner des Gesetzsvorhabens, könnten politisch Andersdenkende an die Führung in Peking ausgeliefert werden. Aber auch die Erklärung, das Gesetz sei "tot", konnte die Demonstranten nicht beruhigen. 

Chinas Außenministerium kritisiert US-Raketentest und Einmischung in Hongkong-Proteste scharf

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