icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Nordkorea setzt Raketentests fort – Donald Trump reagiert gelassen

Nordkorea setzt Raketentests fort – Donald Trump reagiert gelassen
Nordkorea setzt Raketentests fort – Donald Trump reagiert gelassen
Unmittelbar vor dem G7-Gipfel im französischen Biarritz zu verschiedenen Krisen in der Welt hat Nordkorea erneut Raketen getestet. Tests mit ballistischen Raketen sind dem Land durch UN-Resolutionen untersagt. US-Präsident Donald Trump reagiert bisher zurückhaltend.

Das nordkoreanische Militär habe am Samstagmorgen (Ortszeit) zwei Raketen von der östlichen Stadt Sondok aus abgefeuert, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit. Die Raketen seien etwa 380 Kilometer in Richtung offenes Meer geflogen. Es habe sich vermutlich erneut um zwei ballistische Kurzstreckenraketen gehandelt – und damit um den siebten Test dieser Art seit Ende Juli.

Ein südkoreanischer Soldat geht an einem Fernseher vorbei, der über einen Besuch des nordkoreanischen Führers Kim Jong Un in China am 28. März 2018 auf einem Bahnhof in Seoul berichtet.

Bereits in den Wochen zuvor hatte Nordkorea ein Militärmanöver der USA mit Südkorea zum Anlass für mehrere Raketentests genommen. Seoul wertete die Tests des Nachbarlandes jeweils als "Machtdemonstration", die Pjöngjangs Unmut über die Manöver in Südkorea zeigen sollten. Die USA und Südkorea beendeten die Übungen jedoch Anfang dieser Woche.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich bisher zurückhaltend zu den nordkoreanischen Raketentests. Kurz vor seinem Abflug zum G7-Gipfel in Frankreich bemühte sich der US-Präsident in der Nacht zu Samstag (Ortszeit) in Washington, die Bedeutung des Raketentests herunterzuspielen.

Er testet gerne Raketen", sagte Donald Trump mit Blick auf Kim Jong-un.

Andere Staaten täten das auch. Die USA hätten selbst erst vor einigen Tagen einen Raketentest durchgeführt, sagte der US-Präsident.

Die USA hatten am vergangenen Wochenende von der kalifornischen Insel San Nicolas einen Marschflugkörper abgefeuert. Dieser erreichte nach Angaben des Pentagons sein Ziel nach mehr als 500 Kilometern Flug präzise. Der Test wäre nach dem wichtigen INF-Abrüstungsabkommen mit Russland verboten gewesen. Das Abkommen wurde jedoch Anfang August außer Kraft gesetzt. (dpa)

Mehr zum ThemaRussland: US-Raketen in Asien eine "Bedrohung für die internationale Sicherheit"

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen