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Wegen Spannungen in Kaschmir: Pakistan verlängert Amtszeit von Militärchef

Wegen Spannungen in Kaschmir: Pakistan verlängert Amtszeit von Militärchef
Indische Grenzschutz-Soldaten am Grenzzaun zu Pakistan, Ranbir Singh Pura, nahe Jammu, 26. Februar 2019.
Die indische Regierung erklärte die Autonomie der Region Kaschmir für beendet. Auch Pakistan erhebt Anspruch auf die mehrheitlich muslimische Region. Angesichts der Spannungen zwischen den beiden Atommächten verlängerte Pakistan nun die Amtszeit seines Militärchefs in Kaschmir.

Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan veranlassten US-Präsident Donald Trump dazu, die beiden Rivalen zurück an den Verhandlungstisch zu bitten. Zweimal haben die beiden Staaten bereits Krieg um Kaschmir geführt. Anfang des Jahres sorgte ein Anschlag auf einen Konvoi von indischen Paramilitärs für eine Eskalation zwischen Neu-Delhi und Islamabad. Indien flog darauf Luftangriffe auf pakistanisches Gebiet, mit dem Ziel, die Drahtzieher des Anschlags zu vernichten. 

Am 5. August erklärte die indische Regierung unter dem wiedergewählten Premierminister Narendra Modi die Autonomie Kaschmirs für beendet. Auf den Straßen Indiens feierten Hindus das Dekret, das nicht in Kaschmir geborenen Indern fortan erlaubt, sich in Kaschmir anzusiedeln, dort Immobilien zu erwerben und sich politisch zu engagieren. Modis Anhänger sehen Kaschmir als unstrittigen Teil Indiens an. 

Der pakistanische Premierminister Imran Khan erklärte nun, die Amtszeit des Militärchefs würde verlängert: 

General Qamar Javed Bajwa wird für eine weitere Amtszeit von drei Jahren zum Chef des Armeestabs ernannt. Die Entscheidung wurde im Hinblick auf das regionale Sicherheitsumfeld getroffen. 

Im Jahr 2016 übernahm Bajwa die Führung des pakistanischen Militärs und trat damit ein schweres Erbe an, denn sein Vorgänger, General Raheel Sharif, hatte sich bei Millionen von Pakistanern großer Beliebtheit erfreut. 

Nach zweiwöchiger Schließung sollten die Schulen in Srinagar an diesem Montag wieder öffnen, blieben aber angesichts der Sicherheitslage weiterhin geschlossen. Srinagar ist die größte Stadt im indischen Staat Jammu und Kaschmir. Zwei Zivilisten wurden laut pakistanischen Behörden getötet und einer verletzt, als indische Truppen über die Kontrolllinie hinaus das Feuer eröffneten. Die indische Regierung riegelte die Region förmlich ab. Telefonverbindungen sind unterbrochen, es gibt Ausgangssperren. 

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