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57 Tote und über 18.000 Hospitalisierte durch Hitzewelle in Japan

57 Tote und über 18.000 Hospitalisierte durch Hitzewelle in Japan
57 Tote und über 18.000 Hospitalisierte durch Hitzewelle in Japan
Seit dem 29. Juli sind in Japan insgesamt 57 Menschen an den Folgen der Hitzewelle gestorben. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht, wie Behörden am Dienstag berichteten.

Im Vergleich zur vergangenen Woche stieg die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, von 5.664 auf 18.347, teilte die Online-Zeitung Japan Today mit. Laut der Agentur für Brand- und Katastrophenmanagement sei dies der zweitgrößte Wert seit der Hitzewelle im Jahr 2008.

Von den insgesamt 18.347 Patienten wiesen 729 schwere Symptome auf, die mindestens drei Wochen stationäre Behandlung erforderten. Weitere 6.548 benötigten mit weniger ernsten Gesundheitszuständen einen kürzeren Krankenhausaufenthalt. In 54,3 Prozent der Fälle handelte es sich um Menschen von über 65 Jahren.

Tokio lag zunächst mit 1.857 Krankenhauseinweisungen vorn, gefolgt von den Präfekturen Aichi mit 1.342 Fällen und Saitama mit 1.307 Fällen. Berichte über Hitzetote gäbe es aus insgesamt 24 Präfekturen, mit der Höchstzahl von sieben Todesfällen in Hokkaidō und je fünf Toten in Ibaraki und Saitama.

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