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Kaschmir-Konflikt: Pakistan weist indischen Gesandten aus und ruft Botschafter aus Indien zurück

Kaschmir-Konflikt: Pakistan weist indischen Gesandten aus und ruft Botschafter aus Indien zurück
Pakistan hat den indischen Gesandten ausgewiesen und den eigenen Botschafter zurückgerufen. Der Schritt erfolgte als Reaktion auf den Versuch Indiens, die rechtliche Autonomie Pakistans in seinem Teil von Kaschmir zu widerrufen.

Die pakistanische Regierung hat, als Reaktion auf einen Versuch Neu-Delhis, die Rechtsautonomie ihres Teils des angefochtenen Kaschmirs zu widerrufen, den indischen Gesandten ausgewiesen und ihren eigenen Botschafter aus Indien zurückgerufen.

Indische Paramilitärs nehmen am 5. August ihre Stellung in Srinagar im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir ein, nachdem die Regierung Ausgangssperren verhängt hatte.

Die Entscheidung wurde am Mittwoch nach einer Sitzung des pakistanischen Komitees für nationale Sicherheit getroffen. Das Komitee beschloss, die diplomatischen Beziehungen zu Indien "zu verschlechtern" und die Handelsbeziehungen einzufrieren. Der pakistanische Außenminister Shah Mahmood Qureshi erklärte:

Unsere Botschafter werden nicht mehr in Neu-Delhi sein, und ihre Kollegen hier werden auch zurückgeschickt.

Premierminister Imran Khan seinerseits hatte angeordnet, alle diplomatischen Kanäle zu aktivieren, um das "brutale Regime Indiens" zu enthüllen.

Anfang dieser Woche hat Neu-Delhi den autonomen Sonderstatus von Jammu und Kaschmir, zwei überwiegend muslimischer Regionen in Indien, über die Pakistan auch territoriale Ansprüche hat, aufgehoben. Der Schritt wurde von der regierenden Partei Indiens unter Premierminister Narendra Modi angeführt. Man argumentiert, dass der autonome Status der Provinzen diskriminierend sei, da die Regelung zuvor die Einwanderung in die Regionen begrenzt habe. Die Entscheidung sei auch durch Sicherheitsbedenken motiviert gewesen, wobei sich die Gesetzgeber auf eine Bedrohung durch terroristische Gruppen in Kaschmir beziehen.

Sicherheitspersonal auf den Straßen von Srinagar, 5. August 2019.

Die Aktion wurde im indischen Parlament breit unterstützt und auch durch die Bevölkerung befeuert, obwohl einige Politiker und Demonstranten ihr Unbehagen über die Entscheidung, die Autonomie aufzuheben, zum Ausdruck brachten.

Seit Februar steigen die Spannungen zwischen den beiden Ländern, nachdem Neu-Delhi Luftangriffe auf pakistanisches Gebiet geflogen hatte, um ein angebliches militantes Trainingslager zu zerstören. Indien beschuldigte die Militanten, für einen tödlichen Angriff auf einen indischen Polizeikonvoi verantwortlich zu sein.

Islamabad – das Vorwürfe, Terroristen zu beherbergen, bestreitet – reagierte mit einem eigenen Angriff, bei dem ein indisches Kampfflugzeug abgeschossen wurde. Seitdem haben die beiden Atommächte zwar beteuert, ihre Beziehungen verbessern zu wollen, sich aber gleichzeitig gegenseitiger Grenzverletzungen beschuldigt.

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