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Kirgisien: 600 Menschen aus Konfliktzone an Grenze zu Tadschikistan evakuiert

Kirgisien: 600 Menschen aus Konfliktzone an Grenze zu Tadschikistan evakuiert
Symbolbild
Die kirgisische Führung hat nach Medienberichten 600 seiner Bürger aus einem Dorf an der Grenze zu Tadschikistan evakuiert. In dem Grenzgebiet ist es Anfang dieser Woche zu Zusammenstößen gekommen, bei denen es mehrere Dutzend Verletzte und einen Toten gab.

Kirgisistan hat 600 Menschen aus einer Konfliktzone an der Grenze zu Tadschikistan evakuiert. Einen Großteil stellten Frauen, Kinder und ältere Menschen dar. Das berichtet der Rote Halbmond der Kirgisischen Republik am Mittwoch. In dem Bericht heißt es:

Insgesamt wurden 600 Menschen aus dem Grenzdorf Aksai in das regionale Zentrum von Batken evakuiert.

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Alle Beteiligten wurden in Notunterkünften untergebracht und mit  Lebensmitteln, Medikamenten und Alltagsgegenständen versorgt.

Am Abend des 22. Juli brachen in der Nähe des kirgisischen Dorfes Aksai und der tadschikischen Exklave Woruch Kämpfe zwischen Kirgisen und Tadschiken aus, nachdem auf dem umstrittenen Gebiet ein Fahnenmast aufgestellt worden war.

Während der mehrstündigen Konfrontation kamen Jagdwaffen, Steine und Keulen zum Einsatz. Fünfzehn Kirgisen, darunter Grenzbeamte und Polizisten, sowie fünfzehn Tadschiken wurden verletzt. Ein Tadschike kam bei den Zusammenstößen ums Leben.

Grenzeinheiten beider Staaten wurden aufgrund des Konflikts aktiviert. Die Autobahnverbindung zwischen der tadschikischen Stadt Isfara und der Exklave Woruch wurde kurzzeitig gesperrt.

Die Grenzlinie zwischen Kirgisistan und Tadschikistan ist etwa 970 Kilometer lang. Nach Auflösung der Sowjetunion entstanden ungefähr 70 umstrittene Gebiete, in denen mehrfach Konflikte zwischen den Einheimischen und Soldaten der beiden Republiken ausbrachen, bei denen bisweilen sogar Schusswaffen zum Einsatz kamen. Vor etwa drei Jahren haben sich Bischkek und Duschanbe darauf geeinigt, die Fragen des gemeinsamen Grenzabschnitts zu klären. Bislang ist es ihnen gelungen, auf fast 600 Kilometern der gemeinsamen Grenzlinie eine Einigung zu erzielen.

Das kirgisische Außenministerium erklärte am Dienstag, dass derzeit ein mögliches Treffen zwischen den Präsidenten der beiden Republiken auf diplomatischer Ebene diskutiert wird.

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