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Animationsstudio in Kyoto: Brandstifter tötete wegen gestohlener Idee

Animationsstudio in Kyoto: Brandstifter tötete wegen gestohlener Idee
Das brennende Animationsstudio in Kyoto, Japan, 18. Juli 2019
Insgesamt 33 Menschen kamen durch Brandstiftung in einem Animationsstudio in Kyoto ums Leben. Das Motiv des Tatverdächtigen war Zorn über den Diebstahl seiner Ideen. Unklar ist, ob die Todesdrohungen per E-Mail im Zusammenhang mit der Brandstiftung stehen.

Der 41 Jahre alte Verdächtige soll "Sterbt!" gerufen haben, als er Benzin rund um das Gebäude des Animationsstudio in der japanischen Stadt Kyoto verteilte. In seinem Rucksack befanden sich zahlreiche Messer. Um das Entkommen der Mitarbeiter zu verhindern, habe er das Feuer zuerst am Eingang entfacht. Zur schnellen Ausbreitung des Feuers trugen die schlechte Ventilation und das Papier im Gebäude bei. Insgesamt 33 Menschen kamen ums Leben, 36 wurden ins Krankenhaus gebracht, zehn davon mit kritischen Verletzungen. Der Angreifer wurde selbst verletzt und festgenommen. 

Das Feuer war das tödlichste seit dem Brand im Tokioter Distrikt Kabukicho im Jahr 2001. Bei diesem kamen 44 Menschen ums Leben. Seit 18 Jahren hat es keinen derartigen Massenmord gegeben. Der japanische Premierminister Shinzo Abe nannte die Tat "zu schlimm, um Worte zu finden". Er bete für die schnelle Genesung der Verletzten. In dem Studio wurden die bekannten Titel "K-On!" und "Lucky Star" produziert. Eine GoFundMe-Kampagne soll beim Wiederaufbau des Studios helfen. Viele Fans der japanischen Zeichentrickserien verkündeten ihre Unterstützung.

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