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Vize-Verteidigungsminister: Anschläge von Sri Lanka waren Vergeltung für Christchurch-Attentat

Vize-Verteidigungsminister: Anschläge von Sri Lanka waren Vergeltung für Christchurch-Attentat
Sicherheitskräfte und Mönche stehen am 23. April 2019 während einer Messe in Negombo, Sri Lanka, in der Nähe der Särge der Opfer.
Die Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka waren nach ersten Erkenntnissen der Regierung als Vergeltung für den Anschlag auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März gedacht. Das erklärte Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene am Dienstag.

Sieben Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag in drei Kirchen und drei Luxushotels auf der Ferieninsel Sri Lanka in die Luft gesprengt. Nach ersten Erkenntnissen der Regierung waren die Anschläge als Vergeltung für den Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März dieses Jahres gedacht. Das erklärte Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene am Dienstag im Parlament.

Sri Lanka: Soldaten stehen vor der Kirche Saint Anthony in Colombo, in der bei einer Explosion am Ostersonntag zahlreiche Menschen starben.

Beim Terroranschlag auf Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch hatte ein Rechtsextremist 50 Menschen getötet und fast ebenso viele verletzt. Dem 28 Jahre alten Australier wird nun der Prozess gemacht. Dem ehemaligen Fitness-Trainer droht wegen 50-fachen Mordes lebenslang Gefängnis.

Dem Vize-Minister Sri Lankas zufolge stieg die Zahl der Toten inzwischen auf 311 - darunter 37 Ausländer. Mehr als 520 Verletzte würden nach Angaben von Wijewardene noch in Krankenhäusern behandelt. 42 Menschen waren demnach in Gewahrsam. Darunter sei auch ein syrischer Staatsbürger.

Zwei islamistische Gruppen aus dem Land - die National Thawheed Jama'ut und die Jammiyathul Millathu Ibrahim - werden von Ermittlern verdächtigt, die Anschläge verübt zu haben. Zuvor hatte die Regierung bestätigt, dass inländische Extremisten hinter den Bombenanschlägen stehen, und erklärt, dass sie Hilfe von "einem internationalen Netzwerk" erhalten haben müssen. 

Wir glauben nicht, dass diese Angriffe von einer Gruppe von Menschen verübt wurden, die auf dieses Land begrenzt waren", sagte Kabinettssprecher Rajitha Senaratne. "Es gab ein internationales Netzwerk, ohne das diese Angriffe nicht gelungen wären."

Laut Senaratne soll es vor den Attacken Hinweise auf Anschlagspläne der National Thawheed Jama'ut gegeben haben. Demnach hätten ausländische Geheimdienste bereits am 4. April über mögliche Selbstmordanschläge auf Kirchen und Touristenziele in Sri Lanka informiert. "Wir tragen die Verantwortung, es tut uns sehr leid", sagte Senaratne im Namen der Regierung.

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