icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Indien stoppt pakistanischen grenzüberschreitenden Handel mit Jammu und Kaschmir

Indien stoppt pakistanischen grenzüberschreitenden Handel mit Jammu und Kaschmir
Indien hat den Handel über die Überwachungslinie in den an Pakistan angrenzenden Regionen Jammu und Kaschmir gestoppt. Grund sei der illegale Zustrom von Drogen, Waffen und Geld über Personen, die mit verbotenen Organisationen verbunden sind.

Das indische Innenministerium hat die Aussetzung des Handels über die Überwachungslinie in den an Pakistan angrenzenden Regionen Jammu und Kaschmir angekündigt, da sich die Spannungen zwischen den beiden Ländern verstärken.

Die indischen Behörden führen die Nutzung der derzeitigen Handelsrouten durch pakistanische Teileinheiten für den illegalen Zustrom von Drogen, Waffen und Geld als Hauptgrund für die Maßnahme an. In einer Pressemitteilung erklärte das Ministerium:

Der Handelsmechanismus über die Überwachungslinie wird daher bis zur Einführung eines strengeren Regulierungssystems ausgesetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass durch diesen Mechanismus nur echter Handel zum Wohle der Menschen in Jammu und Kaschmir stattfindet.

Neu-Delhi hat die eine Untersuchungsbehörde, die National Investigation Agency, zur Bekämpfung des Terrorismus in Indien eingerichtet. Deren laufende Ermittlungen haben ergeben, dass ein Großteil des Handels über die Überwachungslinie von Personen betrieben wird, die eng mit verbotenen Organisationen verbunden sind. Diese beteiligen sich meist an der Stärkung von Terrorismus und Separatismus.

Der Schritt erfolgt zwei Monate nachdem ein Selbstmordattentat auf einen indischen paramilitärischen Polizeikonvoi zum Tod von über 40 Menschen führte. Seitdem spitzen sich die unsicheren bilateralen Beziehungen zwischen Neu-Delhi und Islamabad zu. Die in Pakistan ansässige militante Gruppe Jaish-e-Mohammed übernahm die Verantwortung für den Angriff.

Der eingefrorene Kaschmir-Konflikt eskalierte danach und führte zu einer militärischen Pattsituation zwischen den beiden Atommächten.

Mehr zum Thema - Interview zum Konflikt zwischen Indien und Pakistan: Lage außer Kontrolle

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen