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Pläne Chinas: Bis 2020 soll die extreme Armut im Land besiegt sein

Pläne Chinas: Bis 2020 soll die extreme Armut im Land besiegt sein
Wanderarbeiter in den Außenbezirken Pekings, China, 1. Oktober 2017.
Peking will bis zum Jahr 2020 den Kampf gegen die extreme Armut gewinnen. Zwischen 2012 und 2018 wurde bereits die Zahl der extrem Armen in China von 100 Millionen Menschen auf 16,6 Millionen reduziert. Die Lebenserwartung Neugeborener ist bereits höher als in den USA.

Es ist ein Teil der Erfolgsgeschichte der chinesischen Politik. Allein im Jahr 2018 waren es 13,86 Millionen Menschen weniger, die in China unter extremer Armut lebten. Die meisten extrem Armen leben auf dem Land. Ihr Einkommen stieg 2018 auf 1.359 Euro im Jahr. Als Arm gilt, wer jährlich 300 Euro und weniger zur Verfügung hat. In diesem Jahr soll das Leben von 10 Millionen Menschen verbessert werden. Weltweit fehlt es an einem Vergleich einer solchen Entwicklung. China hat damit immens zu den Zielen der Vereinten Nationen beigetragen. Durch Peking wurde das Entwicklungsziel im Jahr 2000 erreicht. 

Kinder auf einer Müllhalde in Guwahati, Indien, 4. Juni 2017.

Im Jahr 1978 lebten neun von zehn Menschen in China von weniger als 1,77 Euro am Tag – die Armuts-Grenze, welche durch die Weltbank festgelegt wurde. Seither hat China Wachstum verzeichnet und die Armut reduziert. Vor 30 Jahren war eines von fünf Kindern in China unterernährt. Heute ist es nur noch eines von 50. Chinesische Neugeborene können sich mittlerweile einer höheren Lebenserwartung erfreuen als Neugeborene in den USA. 

Der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in Guangzhou im vergangenen Dezember: 

Chinas Reformen und die Öffnung haben mindestens 500 Millionen Menschen aus der Armut geholt, zum Vorteil nicht nur für Chinesen, sondern auch für andere Länder. 

Dabei lobte er auch die chinesische "Belt und Road Initiative", welche als die neue Seidenstraße bezeichnet wird. Der chinesische Präsident Xi Jinping nutzt traditionell die Zeit vor dem neuen chinesischen Jahr, um arme Menschen in ihren traditionellen Hutong-Wohnvierteln zu besuchen. Dabei betonte er mehrmals den Willen, das Leben der armen Bevölkerung zu verbessern. 

Mehr als die Hälfte der extrem Armen weltweit leben auf dem afrikanischen Kontinent in der Sub-Sahara, so die Weltbank. Bis 2030 ist zu erwarten, dass 9 von 10 extrem Armen aus dieser Region stammen. Die Mehrheit lebt in ländlichen Gebieten und ist unter 18 Jahre alt. 

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