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Koordinierte Attacken? Über 30 Tote bei Anschlägen in Pakistan

Koordinierte Attacken? Über 30 Tote bei Anschlägen in Pakistan
Polizisten in Karachi während des Angriffs auf das Konsulat
Bei einer Explosion in Nordpakistan sind 25 Menschen ums Leben gekommen, 35 wurden verletzt. Es war bereits das zweite Attentat in Pakistan an einem Tag. Ein Anschlag auf das chinesche Konsulat in Karachi forderte am Morgen sechs Todesopfer.

Bei einer Explosion in der Stadt Hangu in Nordpakistan sind nach Angaben von Geo TV mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, 35 wurden verletzt. Nach Informationen anderer Medien sind 15 Todesopfer zu beklagen. Die Explosion ereignete sich vor einer Koranschule. Nach Behördenangaben ist noch unklar, ob sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hat oder vor Ort eine Bombe platziert wurde.

Am Morgen waren bei einem terroristischen Angriff auf das chinesische Konsulat in Karachi sechs Menschen ums Leben gekommen. Bisher deutet nichts auf eine Verbindung zwischen den beiden Anschlägen.

Menschenrechtsministerin Shireen Mazari verurteilte in einem Tweet die "furchtbare Attacke" und machte auch das Scheitern der USA in Afghanistan für die schlechte Sicherheitslage im Land verantwortlich.

Premierminister Imran Khan erklärte ebenfalls auf Twitter, die Anschläge seien Teil einer geplanten Kampagne, um im Land Unruhe zu schaffen. Die Terroristen würden vernichtet werden, so Khan.

Auf Anfrage von RT Deutsch bewertet der stellvertretende Direktor des Anti-Terrorismus-Forschungsinstituts ITCT, Faran Jeffery, der selbst in Pakistan lebt, den Hergang des Anschlags in Karatschi wie folgt:

Der Angriff auf das chinesische Konsulat wurde von drei sehr schlecht ausgebildeten Militanten durchgeführt, die planten, das Konsulatsgebäude zu betreten und möglicherweise zu halten, da Polizeibeamte Rationen bei ihnen fanden, was darauf hindeutet, dass sie beabsichtigten, länger am Leben zu bleiben, als sie es taten. Überwachungskameras zeigen ihre Nervosität, nachdem die ersten Schüsse abgegeben wurden, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei nicht um kampferprobte Kämpfer handelte.

Inzwischen gibt es auch Erkenntnisse über den Hintergrund der Kämpfer erklärte Jeffery. Er sagte:

Zu dem Angriff, der im Wesentlichen durch das rechtzeitige Handeln der pakistanischen Polizei vereitelt wurde, bekannte sich eine Gruppe, die sich Belutschistan Befreiungsarmee nennt. In der Vergangenheit haben indische Politiker, darunter auch der indische Premierminister Modi selbst, öffentlich ihre staatliche Unterstützung für die militanten Gruppen in Balochistan in Pakistan bekundet.

Der Pakistan-Experte und Direktor der Universität für Management und Technologie in Lahore, Ibrahim Qazi, sagte im Gespräch mit RT Deutsch, dass die chinesische Kooperation mit Pakistan gezielt ins Visier genommen wurde. Er bemerkte:

Der China-Pakistan-Wirtschaftskorridor ist ein Projekt unter dem Dach der "One Belt One Road"-Initiative von Präsident Xi. China ist auf dem Vormarsch, und sein geopolitisches Phänomen unterstreicht die strategische Bedeutung Pakistans. Die USA und Indien mögen jedoch die Allwetterfreundschaft zwischen Pakistan und China nicht. Auf diese Weise äußern sie ihre Kritik an Pakistan.

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