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Chinesischer Professor entgegnet Zweiflern: "China ist sozialistische Marktwirtschaft"

Chinesischer Professor entgegnet Zweiflern: "China ist sozialistische Marktwirtschaft"
Oft wird in der westlichen Presse China vorgeworfen, es habe keine Marktwirtschaft. Zugleich wird behauptet, das Land sei nicht mehr sozialistisch, sondern staatskapitalistisch oder dergleichen. Ein chinesischer Professor räumt mit den Vorurteilen auf.

Der chinesische Professor Jin Xinhua hat einen Meinungsbeitrag in der chinesischen Zeitung Renmin Ribaoveröffentlicht, in der er sich mit den im Westen gängigen Vorurteilen gegenüber der chinesischen Wirtschaft auseinandersetzt. In seinem Beitrag geht er auf den Vorwurf der USA ein, die sozialistische Wirtschaft Chinas sei keine Marktwirtschaft. 

Chinas Präsident Xi Jinping auf dem 17. Gewerkschaftstag der chinesischen Gewerkschaften.

Die sozialistische Marktwirtschaft ist eine Kombination des grundlegenden Systems des Sozialismus und der Marktwirtschaft, während die kapitalistische Marktwirtschaft die Kombination des grundlegenden Systems des Kapitalismus und der Marktwirtschaft ist. Der Markt spielt in beiden Wirtschaftsformen bei der Ressourcenverteilung eine entscheidende Rolle", erklärte Jin.

China habe in den Jahrzehnten der Reformen die staatseigenen Unternehmen stets reformiert. Mittlerweile seien sie deshalb "große, wahrhafte Akteure des Marktes". Die Regierung unterstütze zugleich die Entwicklung von nichtöffentlichen Unternehmen. Die Gesetze würden vorsehen, dass alle Unternehmen gleich behandelt werden und den gleichen Bedingungen unterworfen sind.

Es gebe nicht nur ein Modell der Marktwirtschaft, so der chinesische Professor. Auch die entwickelten Länder würden sich hinsichtlich der Struktur ihrer Wirtschaft unterscheiden. 

Die Praxis der entwickelten Länder hat gezeigt, dass Marktwirtschaft nicht bedeutet, dass es keine Einwirkungen der Regierung [auf die Wirtschaft] gibt oder dass Privatunternehmen, statt staatliche, die einzigen Marktakteure sind", erläuterte Jin.

In der ersten Phase der Industrialisierung hätten die Regierungen der entwickelten Länder großen Einfluss auf die Wirtschaft genommen, indem sie protektionistische Gesetze erließen und eine merkantilistische Handelspolitik verfolgt hätten. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien proaktive, keynesianistische Maßnahmen die Regel gewesen. Auch nach der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 hätten entwickelte Länder wieder zu staatlichen Maßnahmen gegriffen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. 

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