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IWF-Missionsleiter: Indien wird zum zukünftigen Motor des globalen Wachstums

IWF-Missionsleiter: Indien wird zum zukünftigen Motor des globalen Wachstums
Der Internationale Währungsfonds hat festgestellt, dass Indien inzwischen fast 15 Prozent des Wachstums der Weltwirtschaft generiert. Die indische Wirtschaft sei eine "langfristige Quelle des globalen Wachstums" - wenn die Strukturreformen im Land weitergehen.

Der IWF-Missionsleiter für Indien, Ranil Salgado, erklärte Anfang der Woche, dass das Land inzwischen fast 15 Prozent zum Wachstum der Weltwirtschaft beiträgt. Basierend auf einer Stärkung der Investitionen und einem robusten privaten Konsum in Indien rechnet er mit einem Wachstum der indischen Wirtschaft von 7,3 Prozent im Geschäftsjahr 2018/19 und 7,5 Prozent im Geschäftsjahr 2019/20, berichtet das Portal Financial Express.

Die Bank Standard Chartered unterstützt die Weltwirtschaft durch die Erleichterung grenzüberschreitender Ein- und Ausfuhren mit Krediten und Zahlungsgarantien.

Salgado ist der Meinung, dass Indien noch drei Jahrzehnte hat, bevor es den Punkt erreicht, an dem der Bevölkerungsanteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter zu sinken beginnt.

Indien müsse vor diesem Hintergrund die Reformbemühungen stärken, um Wachstum und Beschäftigung aufrechtzuerhalten, so Salgado. Er wies darauf hin, dass diese Anstrengungen des Landes, dessen Pro-Kopf-Einkommen nur etwa 2.000 US-Dollar beträgt, immer noch deutlich unter jenen anderer großer Schwellenländer liegen.

Der IWF-Experte erklärte außerdem, dass sich die indische Wirtschaft immer noch von den beiden Schocks der Entmonetisierung der hochwertigen indischen Währung im Jahr 2016 und der Einführung einer Waren- und Dienstleistungssteuer erhole, die dem Land auf lange Sicht zugutekommen soll.

Der IWF warnte Indien jedoch auch vor makrofinanziellen Risiken, die sich aus dem staatlichen Besitz öffentlicher Banken ergeben, und schlug vor, die Privatisierung dieser großen Finanzinstitute in Erwägung zu ziehen.

Die Organisation wies außerdem auf die Anfälligkeit des Landes gegenüber einer strengeren Importgesetzgebung hin, die insbesondere durch steigende Ölpreise und globalen Protektionismus begünstigt werde.

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