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Pakistans neuer Premier bittet Großbritannien um Hilfe bei Rückführung von gewaschenem Raub-Geld

Pakistans neuer Premier bittet Großbritannien um Hilfe bei Rückführung von gewaschenem Raub-Geld
Imran Khan, Premierminister Pakistans
Imran Khan, der neu gewählte pakistanische Premierminister, hat Großbritannien zur Hilfe bei der Rückführung von gestohlenem Geld, das von korrupten pakistanischen Politikern angeblich in London versteckt wird, aufgefordert.

Der ehemalige internationale Cricketspieler nutzte sein erstes offizielles Treffen mit britischen Beamten dazu, um dem Vereinigten Königreich zu erklären, dass er die Rückholung des gewaschenen Geldes seiner Nation erreichen wolle, berichtet der Telegraph.

Bei dem Treffen mit Thomas Drew, dem britischen Hochkommissar für Pakistan, sagte Khan, es sei "unsere feste Entschlossenheit, das Geld, das nach Großbritannien geschafft und dort "gewaschen" wurde, wieder in unser Land zu holen".

Der Vorsitzende der Oppositionspartei Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI) Imran Khan erklärte zum Wahlsieger der pakistanischen Parlamentswahlen.

Khan kam mit einem populistischen Anti-Korruptions-Versprechen an die Macht und hielt sich nicht dabei zurück, das pakistanische Establishment anzugreifen. Er beschuldigte die politische Kaste, Geld von wichtigen Institutionen und Verträgen des öffentlichen Sektors abgezweigt und das Geld ins Ausland gebracht zu haben.

Die Frage der Anhäufung von Reichtum und seiner Verschiebung ins Ausland beherrscht die pakistanische Politik seit der Veröffentlichung der berüchtigten Panama-Papers, die eine Verbindung der Familie des ehemaligen Premierministers Nawaz Sharif zu Offshore-Unternehmen und zu vier hochwertigen Londoner Wohnungen offen legten. Sharif wurde daraufhin aufgrund von Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Kauf der Londoner Wohnungen zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Teure Eigentumsformen, die durch Mantelgesellschaften in schwach regulierten Rechtssystemen erworben wurden, sind seit langem ein beliebtes Mittel von Kleptokraten und Mafia-Mitgliedern, um unrechtmäßig erworbenen Reichtum zu verstecken.

Neue britische Antikorruptionsgesetze, die gegen Oligarchen und internationale Kriminelle erlassen wurden, könnten genutzt werden, um Eigentum und Vermögenswerte einzufrieren oder zu beschlagnahmen, wenn es Beweise dafür gibt, dass sie mit illegalem oder nicht identifiziertem Reichtum gekauft wurden.

Ein Sprecher des britischen Hochkommissariats erklärte:

Die Bekämpfung der Korruption ist eine Priorität der britischen Regierung, und wir werden weiterhin konstruktiv mit Pakistan zusammenarbeiten.

Er bestand darauf, dass Großbritannien robuste Gesetze für die Wiedererlangung illegaler Vermögenswerte habe, für alle jene Fälle, in denen es Beweise gibt.

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