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Chinesische Geologen suchen im Indischen Ozean nach Rohstoffen – Reine Wissenschaft?

Chinesische Geologen suchen im Indischen Ozean nach Rohstoffen – Reine Wissenschaft?
Qianlong-2 nach einer Expedition
China hat hochmoderne autonome Unterwasserfahrzeuge eingesetzt, um die Geologie des Meeresgrundes zu untersuchen und dabei nach Ressourcen zu suchen, berichtet das Medium "Asia Times".

Das unbemannte chinesische Tauchboot Qianlong-2 ist im Rahmen der 49. Ozeanforschungsreise des Landes in neue Tiefen im Indischen Ozean hinabgestiegen. Dabei war es in der Lage, bis zu 4.500 Meter unter den Meeresspiegel zu tauchen.

Qianlong, was auf Mandarin "tauchender Drache" bedeutet, ist in der Lage, ohne Überwachung von seinem Mutterschiff aus zu operieren. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua führt das Boot mehrere Sensormodule mit sich, zu denen Meeresboden-Kameras und magnetische Vermessungsgeräte gehören, um das Terrain in dreidimensionale sowie geomagnetische Merkmale des Meeresbodens zu kartographieren.

Mit einer Länge von 3,5 Metern, einer Höhe von 1,3 Metern und einer Breite von 70 Zentimetern legte Qianlong-2 im zweiten Teil der Expedition, die am Montag endete, während seines 141 Stunden langen Einsatzes unter Wasser 325 Kilometer zurück.

Seine Aufgabe war es, in einem Untersuchungsgebiet von etwa 300 Quadratkilometern im südwestlichen Indischen Ozean Basalt- und Meeresorganismen, polymetallische Sulfidvorkommen und andere Tiefseemineralressourcen zu entdecken.

Qianlong-2 ist so automatisiert, dass sein Mutterschiff sich für andere Missionen entfernen und später wiederkommen kann, um das Tauchboot aus dem Wasser zu holen", sagt der leitende Ingenieur Tao Chunhui.

Seinen ersten Tauchgang hatte das Boot im Oktober 2014, ebenfalls im Indischen Ozean.

Unterdessen erklärte die chinesische State Oceanic Administration, die gesamten Erhebungen seien auf hoher See im Indischen Ozean durchgeführt worden, wobei die Behörde die wissenschaftliche Bedeutung des Ozeans und seines einzigartigen maritimen geomorphen Profils sowie seinen Reichtum an Ressourcen hervorhob.

Im Januar führten China und Pakistan eine gemeinsame multidisziplinäre Untersuchung des Meerbodens an der Makran-Küste im nördlichen Indischen Ozean durch.

Dennoch hat Neu-Delhi ein wachsames Auge auf die zunehmende Präsenz chinesischer Schiffe, U-Boote und Tauchboote militärischer oder wissenschaftlicher Natur in dem riesigen Meer, das ein strategischer Puffer und eine neue Front geopolitischer Rivalität ist.

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Die Tatsache, dass chinesische Schiffe die Routen des Indischen Ozeans befahren und erforschen, die so weit von ihren Heimathäfen und Stützpunkten entfernt sind, ist für Indien ein Grund zur Sorge, denn die eigenen Marine- und Forschungsschiffe können im Vergleich dazu kaum in weit entfernte internationale Gewässer entsandt werden.

Neu-Delhi hat in Peking eine Reihe von Beschwerden eingereicht, die sich auf die vermeintliche Verstöße indischen maritimen Hoheitsgebietes und indischer Interessen beziehen.

Die erste Probefahrt des Qianlong-3, einer weiterentwickelten Variante des autonomen Unterwasserfahrzeugs, ist für April geplant.

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